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Wichtige Steuergesetze: Mit Durchführungsverordnungen

Broschiert von Nwb Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,80, Angebote ab EUR 3,99

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3482534381, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 56., Auflage.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Kompakt, gut sortiert und obendrein recht günstig: Wichtige Steuergesetze haben sich als Nachschlagewerk längst etabliert.
Immer etwas Neues, etwa das Alterseinkünftegesetz oder die Änderung der Abgabenordnung. Steuerpflichtige, ob Beschäftigte oder Freiberufler, Handwerker, Händler oder Unternehmer, müssen sich der Pflicht stellen. Steuern sind die wichtigste öffentliche Einnahmequelle des Staates. In Deutschland werden mehr als 30 Einzelsteuern erhoben. Von fiskalischer Bedeutung sind jedoch vor allem die Besteuerung der Einkommen sowie der Umsätze von Unternehmen, Handels- und Gewerbetrieben. Vor allem hier bietet die Textausgabe die entscheidenden Gesetze und Durchführungsverordnungen. Es ist das Grundlagenmaterial für das Jahr im Steuerrecht und die mit ihm verbundenen Berufe. Zudem findet der Leser alles zu Erbschaften, Vermögen, Grunderwerb und Grundsteuern, zur Eigenheimzulage und zum Solidaritätszuschlag.
Beim schnelleren Auffinden eines Gesetzes hilft eine schwarze Leiste am Buchrand. Sie zeigt, ob man bei der AO (Abgabenordnung), der EstVD (Durchführungsverordnung der Einkommensteuer) oder beim Umsatzsteuergesetz (UStG) gelandet ist. Inhaltliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr werden durch einen senkrechten Strich am Seitenrand hervorgehoben.
Insgesamt ist diese Textausgabe wirklich praktisch. Den Erfordernissen der täglichen Arbeit wird sie auf jeden Fall gerecht. --Hans Jürgensen
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5 Kundenrezensionen:

BGB Teil extrem gekürzt!!
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich studiere BWL im ersten Semester und habe dieses Buch von meinem Proffessor für Zivilrecht empfohlen bekommen. Doch leider wurde in der Neuauflage von 2008 der BGB-Teil so extrem gekürzt (so gut wie gestrichen), dass ich dieses Buch nun nicht nutzen kann! In den älteren Auflagen war der BGB-Teil ausreichend! Also aufgepasst!!!!
Kompaktes Wissen zu erstklassigem Preis
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe das Buch im Rahmen meines BWL-Studiums sehr gut gebrauchen können. Wer diese Ausgabe bei der Hand hat, braucht keine teuren zusätzlichen Bücher mehr kaufen. Auch bei meiner ESt-Erklärung hat das Buch gute Dienste geleistet :-)
Einfach klasse!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
An diesem Buch kommt man nicht vorbei wenn man den Beruf des Steuerfachangestellten erlernen will. Ich selber bin zur Zeit Azubi und verwende dieses Buch täglich. Es ist klein aber kompakt. Alles was man braucht ist drin, die Handhabung ist einfach und der Preis exzellent.
"Alle Steuergesetze und -DV" bei der Hand,...
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
... wenn man sie braucht. Gerade wegen der Flut von Gesetzesänderungen im Steuerrecht ist diese Taschenbuchausgabe sehr zu empfehlen. Immer auf dem aktuellen Stand, sehr übersichtliche Darstellung, tolles Preis-Leistungsverhältnis. Mit dieser Taschenbuchausgabe ist es möglich auch bei "Auswärtsterminen" aktuell zu sein. Einzig würde ich mir ein etwas ausführlicheres Stichwortverzeichnis wünschen (gerade wenn man unterwegs ist und keine sonstige Lit/Komm. dabei hat). Sonst aber prima.
Das nötigste drin
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich finde dieses Buch sehr gut und zu Recht eine "Pflichtlektüre" für jeden Betriebswirt, Fachwirt oder Steuerberater. Gut, es mag sehr trocken und textlastig sein. Aber so sind halt nun mal Gesetze und die Steuern. Mit 870 Seiten hat man als Student, Fachwirt oder als angehender Buchhalter im Fernstudium natürlich viel zu lesen. Aber es lohnt sich. Schließlich ist es ja nicht unbedingt ein "Zwang" - Außer man ist Jurist - ein Gesetzbuch auswändig zu lernen.
Das Buch ist immer wieder aktuell, denn gerade Gesetze unterliegen einer sehr starken Dynamik. Was früher z.B. bei der Einkommenssteuerberechnung im Einkommenssteuerbescheid noch durchging, ist heute nicht mehr erlaubt bzw. wird als "Steuerhinterziehung" angesehen, wenn es nicht vom Ausfüller des Bescheids berücksichtigt wird. Ebenso hat sich im Jahr 2007 die Umsatzsteuer von 16 auf 19% verändert. Auch das wurde in dem Buch berücksichtigt.
Drittens schwankt auch jährlich die steuerliche Abgabenlast von Kapitalgesellschaften.
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Produkt-Bild: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben

Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy Ferriss

Broschiert von Econ
Preis bei Amazon: EUR 16,90, Angebote ab EUR 11,25

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3430200512, Erscheinungsdatum: März 2008
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5 Kundenrezensionen:

Nichts Neues, Herr Besserwisser
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Warum sich das Buch so gut verkauft erklärt sich von selbst, wenn man es liest. Nicht, weil der Inhalt so gut und weltbewegend neu ist, sondern weil Herr Ferriss gerissene Methoden vermittelt, wie man Zeug verkauft, das eigentlich gar keiner braucht. Anfangs beschreibt er seine fast schon peinliche Desorganisation und Unprofessionalität, bis sich dann aufgrund der Lektüre des Pareto-Prinzips sein Leben radikal ändert. Ist das etwas Neues? Ein Mensch, den diese Erkenntnis trifft, ist deswegen noch lange kein Held! Und stellt noch lange kein neues Ideal für Unternehmer da, denn wenn jeder nach den Methoden von Herrn Ferriss Geld verdienen wollte, gäbe es bald keine unterbezahlten Dritte-Welt-Länder-Angestellten mehr, die es für sein vorgestelltes Modell braucht und auf dem er seine ganze Idee aufbaut. Sein "outsourcing für den kleinen Mann" Modell ist jetzt schon überholt, denn die grossen Firmen mussten auch draufkommen, dass es langfristig nicht klappt. Wozu brauche ich einen Inder, der meinem Partner Liebesbriefe schreibt - wo bleibt hier die gewonnene Lebensqualität, von der er hier so schreibt? Ein paar gängige Marketingtipps hier und da, einseitige Tipps um sich ein Leben in Saus und Braus mittels eines online portals zu schaffen. Vielleicht für 2% der Leser brauchbar und interessant, aber nichts, was ein Heer von NR (new riches im Fachjargon des Autors) generieren könnte. Ein fast nicht enden wollendes Aufzählen von amerikanischen website links, die für einen Europäer nutzlos sind, ebenso die auf die persönliche und sehr amerikanische beschränkte Weltsicht des Autors. Er versucht, ganz, ganz persönliche Erfolgserlebnisse global und universell zu predigen und merkt dabei nicht, dass sich seine Methoden noch keine 3 Jahre bewährt haben. Seine Methoden sind teilweise sogar abstossend, rücksichtslos und unfair. Alles andere als nachhaltig. Das einzige, worin ich mit ihm übereinstimme ist die Tatsache, dass die heutige Gesellschaft zu sehr am 9-5 Modell hängt und die tatsächlichen Arbeitszeiten wesentlich effizienter und kürzer ausfallen könnten. Jedoch wird das "Ferriss-Modell" nicht die Welt verändern, sondern nur sein ganz persönliches, denn er lebt ja ganz gut davon. Ein zweites Mal würd ich das Buch nicht mehr kaufen.
schlechtestes Buch aller Zeiten
1 von 5 Punkten 1 von 5 Punkten
Ich habe das Buch nur bis zur 26'sten Seite gelesen und das hat mir erstmal gereicht. S.25 Zitat: >Ich kehre in die USA zurück, beschliesse Kickboxen zu lernen, und gewinne vier Wochen später die amerikanischen Meisterschaften mit dem hässlichsten und unorthodoxesten Stil aller Zeiten.< Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Auf S. 11 ist von 80000$ im Monat die Rede - auf S. 17 von 40000 ¬ im Monat - soweit richtig, auf S. 26 sind es auf einmal 40000 $ im Monat. Ist mir zu abstrakt, zu vage geschrieben und erscheit unglaubwürdig. Werde es wohl nur unter Schmerzen weiterlesen.
bezieht sich auf die englische ausgabe...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
hallo erstmal,

ich habe dieses buch gefressen!
amerikanisch, schnell, einfach, praktisch und so angelegt, daß man die schritte in den kapiteln nachmachen kann.

viel hilfreiche links im www (auch wenn es mit etwas recherche bessere gibt - aber es ist ein anhaltspunkt und funktioniert)

wäre auch interessante lektüre für so einige chefs!
wir sind im 21. jahrhundert und die arbeitsrituale aus dem vergangenen jahrhundert sind einfach nicht mehr zeitgerecht - warum surfen so viele menschen während der arbeitszeit im www - weil sie ihre zeit im büro absitzen müssen. muss ich heut zu tage noch im büro arbeiten? kann nicht die selbe arbeit mit laptop, internet und rufumleitung auch von zu hause aus bewältigt werden??? denken sie mal nach liebe chefs!
und geben sie ihren angestellten eine faire chance! sie werden es ihnen mit produktivität danken!!!
Aus dem Alltag eines Lebenskünstlers
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Eines vorweg: Dieses Buch ist eine Mogelpackung. Wer wirklich glaubt, dass Timothy Ferriss eine 4-Stunden-Woche hat, braucht sich nur mal sein Blog anzuschauen. Aber: Dieses Buch ist auch ein wohltuender Tritt in den Hintern für alle Aufschieber und Bürolethargiker, die es einfach nicht hinbekommen, ihr Leben zu ändern. Viele Tipps und Prinzipien sind tatsächlich praktikabel, wenn auch nicht gerade revolutionär. Die wirklich spannenden Dinge allerdings Stichwort: Outsourcing der Routinearbeit werden vielerorts schon aus Gründen der Sicherheit nicht funktionieren und sind zu offensichtlich von Ferriss Persönlichkeit und seinem Geschäftsmodell (Internetshop) abgeleitet. Wer also die Ratschläge des weltenbummelnden Teil- und Freizeitlers nicht eins zu eins umsetzen kann, hat zwei Möglichkeiten: Entweder, er schmeißt seinen aktuellen Job hin. Oder er gibt sich mit ein paar Stunden Zeitersparnis pro Monat zufrieden. Ersteres empfiehlt getAbstract allen, die im Herzen schon immer Entrepreneurs waren. Letzteres allen Angestellten, die ihre Work-Life-Balance wenigstens hie und da in der Hängematte suchen wollen.
Es ist möglich mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
...wie bereits in dem esoterischen Ratgeber "Das Spiegel-Phänomen" beschrieben, hängt die eigene Lebensqualität von der inneren Einstellung ab. Wenn man an diese These mit großen Zweifeln herangeht, manifestiert sich diese innere Haltung und man muss weiter das tun, woran man im Grunde glaubt: Viel arbeiten für wenig Geld. Viel Spaß dabei.
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Produkt-Bild: Let's make MONEY: Was macht die Bank mit unserem Geld?

Let's make MONEY: Was macht die Bank mit unserem Geld? von Caspar Dohmen

Broschiert von Orange Press
Preis bei Amazon: EUR 20,00, Angebote ab EUR 18,75

ISBN: 3936086419, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 2.
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Produkt-Bild: Konz 2009 - 1000 ganz legale Steuertricks

Konz 2009 - 1000 ganz legale Steuertricks von Franz Konz

Broschiert von Droemer/Knaur
Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 9,90

ISBN: 3426781867, Erscheinungsdatum: November 2008
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Produkt-Bild: Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge

Finanzcrash: Die umfassende Krisenvorsorge von Gerhard Spannbauer

Gebundene Ausgabe von Kopp, Rottenburg
Preis bei Amazon: EUR 19,95, Angebote ab EUR 15,90

4,5 von 5 Punkten
4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 393851678X, Erscheinungsdatum: Oktober 2008
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5 Kundenrezensionen:

Schnellschuss ?
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Wer ein Survival Buch sucht, ist mit Spannbauers Werk gut bedient.Angekündigt wurde es aber als Ratgeber für die Wirrnisse der Finanzkrise.Genau hier greift das Buch viel zu kurz! Nur auf ca.50 Seiten geht es allgemein um "etwas " aktuelle Krise, bevor massiv dann die Überlebenstipps kommen. Die wenigen Hinweise für einen Finanzcrash erschöpfen sich meist in der Aufforderung alles zu verkaufen, was nicht niet-und nagelfest ist, zu sparen (immer gut!) sowie Gold und Silber zu kaufen. Dafür brauche ich aber keinen "Ratgeber Finanzcrash ". Vergeblich sucht man stattdessen nach Hinweisen auf die schlimmen Szenarien ,die uns in Rahmen der globalen Depression bevorstehen. Viel zu wenig oder gar nichts über hyperinflationäre Depression,Deflation, Währungsreform und Systemwechsel. Dafür gibt es aber bei Spannbauer dann Empfehlungen, welche Taschenlampe man für den Notfall sich daheim hinlegen sollte.Hier spricht wieder der Survival Experte und kein Finanzfachmann. Die Tipps sind für Neulinge des Themas durchaus wertvoll.Einzige-aber wichtige- Ausnahme ist der Rat des Buches an den Leser, mit Armbrust oder Sportschleuder gegen Einbrecher vorzugehen. Angesichts der unglaublich hohen Dichte illegaler Schusswaffen in Vebrecherhand spielt man hier mit seinem Leben.
Krisenszenario mit Mut-Mach-Energie
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ob und wann nun eine Krise und in welchem Umfang sie passieren wird kann niemand voraussagen.

Mich berührt dieses Buch sehr, da es auf die Knöpfe der "Urängste" drückt, die immer noch in uns schlummern. Bei mir wurde es zu einem inneren Erlebnis, das im außen seinen Ausdruck finden wird. Es geht um Vorsorge (Sorge?) - im deutschen fehlt das richtige Wort, der Ausdruck "to take care" wäre korrekter.

Der Leser geht automatisch in eine aktive Betrachtung seiner Umstände, Denkweise und Gewohnheiten. Das Buch regt dazu an aufzuräumen, umzukrempeln, neuen Raum zu schaffen und über manches anders zu denken.

Es dient auch der Wahrheitsfindung, wie Gier befriedigt wird und welcher Rücken es austragen muss. Es geht nicht nur um "Finanzcrash" und seine Folgen sondern letztendlich darum, wie wir mit Mutter Erde und ihren Bewohnern bisher umgegangen sind. Was wir jetzt erfahren ist die Wirkung auf die Ursache.

Ein Buch das Angst machen kann oder jemanden an sein bisheriges Un-Bewusst-Sein erinnert. Es ist jedermanns freier Wille selbst zu entscheiden welche Gefühle er beim Lesen dieses Werks entwickelt. Ich persönlich betrachte dieses Buch als sehr gelungen, praxisnah und befreiend. Es regt an sein Leben neu zu betrachten und aufzuräumen mit Gedanken und Handlungen, die niemandem dienlich sind. Wer aufgrund dieses Buches über sein Leben ins Grübeln kommt, wird unter anderem auch seinen Freundeskreis und Familienmitglieder genauer beäugen.

Herr Spannbauer ist ein bodenständiger Mann mit einem großen Herzen und guten Ideen. Sein wundervolles Buch ist in einer sehr liebevollen Art geschrieben und dient nicht nur in Krisenfällen. Es enthält auch sehr viele gute Tipps und Ratschläge für ein gesundes, unabhängigeres und glückliches Leben.

Viel Freude beim Lesen und machen Sie was aus Ihren Erkenntnissen :-)
Endlich ein Buch, das nicht bei der Theorie aufhört!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich habe inzwischen mehrere Bücher zum Thema gelesen, aber nur das Buch von Gerhard Spannbauer hat gehalten, was ich mir von den anderen versprochen habe: ein ausführliches und umfassendes Krisenmanagement! Während ich das Buch gelesen habe, erinnerte ich mich an viele Dinge aus meiner Kindheit, z.B. das meine Oma auf dem Dachboden u.a. Zucker und Waschpulver gehortet hat und auf mein erstauntes Nachfragen antwortete: "Das ist für den Notfall. Wenn mal wieder ein Krieg kommt!" Damals traf Unverständnis auf Erfahrung, aber jetzt kann ich verstehen warum sie das tat. Es geht nicht nur darum sein persönliches Vermögen bestmöglichst durch die Krise zu retten (dafür gibt G. Spannbauer ganz ausführliche Tipps), sondern sich auch bewusst zu sein, was passieren wird wenn die Krise wirklich eintritt und auch hierfür Vorsorge zu treffen. Ich habe noch nie eine Notzeit erlebt, und deshalb bin ich für dieses Buch sehr dankbar. Es bietet allen Unwissenden eine Schritt für Schritt Anleitung zur persönlichen Absicherung. Ob dann alles wirklich so kommt kann niemand sagen, aber wer vorbereitet ist kann überlegter handeln. Und all jenen, denen das Thema zu sehr an die Nerven geht, empfehle ich mein eigenes Werk: Autogenes Training ganz einfach, m. 2 CD-ROMs
Aus den Löchern gekrochen
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Es ist die Zeit der Finanzkrise und damit die Zeit der Tipps, wie man ihr entgeht. Passend zur aktuellen wirtschaftlichen Lage erscheint dieses Buch. Man möchte meinen, der Kopp Verlag hat dieses Buch und auch andere schon länger in der Pipeline und wartete nur auf den Moment des wirtschaftlichen Zusammenbruchs des Bankensystems.

Das Buch als reine Panikmache abzutun wage ich nicht, doch so populistisch dieses Thema anzugehen halte ich für fragwürdig. Alles erinnert an Tipps, über die man schon bei vielen Krisen mit Lebensmittelknappheit usw. gelesen hat. Aktuell ist das Thema schon, doch der Inhalt verknüpft ältere Krisenbegebenheiten mit dem aktuellen Geschehen.

Kurz und gut, wer lust auf ein einseitiges Horrorszenario legt, dem lege ich das Buch ans Herz. Ich tue es einfach mal für mich als Satire ab.
Ein Buch ,das die Augen öffnet
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Dieses Buch müßte jeder lesen,denn es muß uns allen klar sein ,daß es so nicht weitergehen kann.Ich finde es besser vor zu sorgen,als böse überrascht zu werden.Vielleicht schaffen wir es dann nach dem Crash eine bessere und gerechtere Welt aufzubauen, in der es wieder mehr miteinander gibt.
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Produkt-Bild: Wichtige Steuerrichtlinien: Richtlinien in Auszügen zur Abgabenordnung, Einkommensteuer, Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer

Wichtige Steuerrichtlinien: Richtlinien in Auszügen zur Abgabenordnung, Einkommensteuer, Lohnsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umsatzsteuer

Broschiert von Nwb Verlag
Preis bei Amazon: EUR 8,80, Angebote ab EUR 4,73

3,5 von 5 Punkten
3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3482528551, Erscheinungsdatum: Juni 2008, Auflage: 25., Auflage.
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Aus der Amazon.de-Redaktion


Ob in der Ausbildung oder im Alltag des Steuerberaters: Wichtige Steuerrichtlinien zur Hand zu haben, kann einem manche Recherche ersparen.
Das häusliche Arbeitszimmer ist und bleibt ein Dauerthema. Allein neun Seiten sind in den hier abgedruckten Richtlinien der Arbeitsstätte in den eigenen vier Wänden gewidmet -- die in den Augen des Finanzamtes oft keine ist. Der alte Grundsatz gilt weiter: Steuerpflichtige, bei denen das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet, dürfen die Aufwendungen unbegrenzt als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abziehen. Und dann wird sehr detailliert und begreifbar beschrieben, wo die engen Grenzen der Abzugsfähigkeit liegen. Das gilt auch für die Ausstattung. Wer sein Arbeitszimmer mit Kunst schmücken möchte, kann das gerne tun, die Finanzbehörden sehen darin aber keine Werbungskosten.
Das Beispiel zeigt, wie hilfreich die Textausgabe für die Ausbildung und praktische Arbeit im Steuer beratenden Beruf ist. Dokumentiert werden der Anwendungserlass zur Abgabenordnung sowie Auszüge der Richtlinien zur Einkommen-, Lohn-, Körperschafts-, Gewerbe- und Umsatzsteuer. Anwendungen, Zweifel und Fragen klären Erlass/Richtlinien des Bundesfinanzministers. Sie sind bindend für die Entscheidungen der Finanzverwaltungen.
Ein Nachsatz: Die Suche mit dem Stichwortverzeichnis ist leider ein mühseliges Geschäft. Wer z.B. nach dem Abschnitt "Abfindung" fahndet, wird auf L 9 verwiesen. Das ist die Lohnsteuerrichtlinie, Ziffer 9 bezeichnet den Abschnitt, in dem man dann über das Inhaltsverzeichnis suchen kann... Die Angabe der Seitenzahlen wäre hier das probate Mittel. --Hans Jürgensen
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften

5 Kundenrezensionen:

Für Steuervertiefung leider ungenügend!!
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Man sollte sich nicht täuschen lassen... Es ist tatsächlich nur eine Auswahl der wichtigsten Richtlininen bzw. derjenigen, die die Herausgeber dafür gehalten haben enthalten. Mit anderen Worten: Insbesondere Richtlininen mit Bezug auf außensteuerlich relevante Paragraphen sind nicht enthalten und deshalb nicht für jeden zu empfehlen.

Für Grundlegendes zu EStR und KStR ist dieses Buch gut geeignet, aber für das vertiefende Studium fehlen leider entscheidende Richtlinien.

Ich persönlich werde dann wohl doch wieder auf die, leider ziemlich teuren, Loseblatt-Werke zurückgreifen dürfen. SCHADE!!
das wichtigste zum kleinen Preis ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Der Ergänzungsband "Wichtige Steuerrichtlinien" ist eine gelunge Zusammenstellung von Steuerrichtlinien, Hinweisen und Hilfestellungen für das praktische Berufsleben. Es bietet kann in diesem kleinen Umfang natürlich nicht alles bieten, was ein Steuerberater im täglichen Leben so benötigt. Aber für den Ausendienst oder einfach nur mal so zum Nachschlagen reicht dieses Werk aus dem NWB-Verlag vollkommen aus. Für Auszubildene und Steuerfachangestellte ein gutes und sehr preiswertes Werk.
wichtige Erklärungen
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Dieses Buch enthält wichtige Steuerrichtlinien. Der Nachteil ist, daß diese zum Teil gekürzt wiedergegeben werden. Das Buch eignet sich für Studenten, die die Materie nicht vertiefen.
Unvollständig
2 von 5 Punkten 2 von 5 Punkten
Zur Ausbildung in steuerlichen und/oder buchhalterischen Berufen ist dieses Buch nicht geeignet. Zu viele (durchaus wichtige) Richtlinien fehlen oder sind zu lückenhaft dokumentiert. Besonders im Bereich Umsatz- und Einkommensteuer sowie Abgabenordnung. Als Ergänzung zum Werk "Wichtige Steuergesetze", das recht gut ist, sollten Taschenbücher aus dem Beck-dtv-Verlag verwendet werden. Diese Beurteilung resultiert aus einer Fortbildung zum Bilanzbuchhalter und der Ausbildung als Finanzbeamter.
gut, aber nicht vollständig
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Die Richtlinien selbst sind sehr gut erklärt, doch an manch einer Stelle fehlen einige wichtigen Richtlinien, die ich in der kopierten Form dem Buch beifügen musste. Für alle die, die Steuern nicht schwerpunktmäßig machen reicht es aber völlig aus.
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Produkt-Bild: Kernschmelze im Finanzsystem: ...eine scharfe Analyse.... für jeden verständlich

Kernschmelze im Finanzsystem: ...eine scharfe Analyse.... für jeden verständlich von Wolfgang Münchau

Gebundene Ausgabe von Hanser Wirtschaft
Preis bei Amazon: EUR 21,90, Angebote ab EUR 19,90

4 von 5 Punkten
4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3446418474, Erscheinungsdatum: November 2008
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5 Kundenrezensionen:

naja
3 von 5 Punkten 3 von 5 Punkten
Ich habe das Buch als interessierter Laie gekauft, um Konkretes über die Krise zu erfahren, speziell, was sie für uns in Deutschland bedeutet und noch bringen kann. Sozusagen, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen bzw. auch, um zu erfahren, wo wir stehen (bzw. zur Drucklegung des Buches standen).

Sicher bin ich zu wenig versiert, um möglicherweise enthaltene feine Finessen angemessen zu würdigen. Aber im Großen und Ganzen hat mir das doch recht teure Buch nicht viel Neues beschert. Wie aus der Vermarktung von Subprime-Krediten die Finanzmarktkrise wurde, habe ich mir schon vorher so etwa zusammengereimt.

Wie die Produkte im Einzelnen heißen, wer die Akteure im einzelnen sind, hatte mich vorher nicht besonders interessiert und fesselte mich auch im Buch nicht; ebenso wenig die Frage nach den Schuldigen, die ja doch sehr sichtabhängig zu sein scheint.

Zu den Anlageempfehlungen - naja. Ich habe das Buch gewiss nicht deshalb gekauft, trotzdem interessierte mich natürlich die Meinung des Autors. Die bestand für den Normalanleger in: einer guten Mischung aus sicheren Wertpapieren, Immobilien und Gold ... hm ... auch in dieser Kürze gegeben ... man möge mir verzeihen, aber das finde ich doch auch bei "Frau im Spiegel", dass man jetzt auf Nummer sicher gehen sollte?

Wie gesagt, vielleicht ist ja ein Kenner der Materie begeistert. Vielleicht hat der Autor seine Szenarienketten auch nur nicht weit genug ausgeführt, um auch mir klarzumachen, wohin sie letztlich führen (zum Beispiel endete das "pessimistische Szenario" mit einen Ölpreis von x (130 $, glaube ich), einem Dollarkurs von 1,80 ¬ ... dem Eingeweihten mag da aufgehen, was das alles nach sich zieht, mich ließ das erst einmal kalt.

Überhaupt vermisste ich ein wenig das Anschauliche.

Gleichzeitig ist schön, dass auf jegliche Reißerischkeit verzichtet wurde.

Noch ein Detail, das mir hin und wieder auffiel. Da wird gesagt, dass die Banken ihre Kreditrisiken auf eigens gegründete Firmen übertragen und auslagern. Dann folgte ein Satz etwa wie "Dennoch stehen die Banken natürlich für die Verluste dieser Firmen gerade". Ohne weitere Erklärung, dabei ist gerade das der missing link für mich, schon vor Kauf des Buches gewesen: Warum, wo sie doch ausgelagert sind? Als Laie stand ich immer wieder vor einem Riss in der Plausibilitätskette. Für den Profi sicher leicht zu überbrücken, für mich nur mit einem resignierten Schulterzucken hinzunehmen.

Fazit: ja, gut zu lesen, ja, gut geschrieben, ja, man fühlte sich als Leser für voll genommen; aber - eeehm - irgendwie zu wenig, zumindest für den Preis. Zu wenig Neues, zu wenig Bildhaftes, zu wenig "von außen betrachtet" eventuell auch.
Fundiert und informativ.
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Der Autor beschreibt zum einen die Ursachen der Kreditkrise und zum anderen die möglichen Auswirkungen in den nächsten Jahren, letztere anhand unterschiedlicher Szenarien.

Wer den Autor kennt, der weiß, dass es sich nicht um einen Propheten des kommenden Weltuntergangs handelt. Seine Analyse ist sehr fundiert und auch seine Szenarien für die Entwicklung in den nächsten Jahren sind plausibel und nachvollziehbar.

Das Buch ist keine leichte Kost, selbst für den vorbelasteten Leser. Ich empfehle es jeden, der den Aussaggen der Politiker und der Bankvorstände mißtraut, und sich selbst ein Bild von der Kreditkrise und deren Folgen machen will.

Wichtig: Das Thema betrifft jeden, der sich mit Vermögenaufbau und Geldanlage befasst.
Ein Blick in die Glaskugel des Kapitalmarkts
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Falls Sie sich fragen, was eigentlich im Jahr 2007 an Börse und Kapitalmarkt so richtig schiefgelaufen ist, liefert Ihnen Autor Wolfgang Münchau die Erklärung. Doch aufgepasst: Auch wenn Titel und Aufmachung etwas populär daherkommen (Das Buch zum Crash), ist das Werk alles andere als seicht. Manche Passagen sind definitiv nichts für Einsteiger und erschließen sich nur mit guten Vorkenntnissen. Financial Times-Europakolumnist Münchau ist ein begnadeter Schreiber, bedauerlich ist lediglich, dass er sich dazu hinreißen lässt, an vielen Stellen seinen Arbeitgeber in den Vordergrund zu rücken. Inhaltlich scheint Münchau auf dem richtigen Weg zu sein: In den ersten Monaten nach Erscheinen des Buchs haben sich die Finanzmärkte praktisch wie prognostiziert entwickelt. getAbstract empfiehlt es nachdrücklich allen, die an Börsen- und Wirtschaftszusammenhängen interessiert sind.
Unbedingt kaufen
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ich denke mal, die übliche "Crash-Literatur" dürfte derzeit boomen. Dieses Buch geht weit über das übliche "Der Crash kommt, weil Geld nicht beliebig vermehrbar ist" hinaus. Wer dieses Buch liest, der weiß, was derzeit läuft. Denn dickes Plus: Es ist super aktuell, es berücksichtigt Ereignisse bis Anfang 2008.

Gute Laune macht auch dieses Buch nicht - wie auch. Aber alle, die nicht nur das von vielen anderen Buchautoren dogmatisch in den Raum gestellte "der Crash kommt" akzeptieren wollen sondern tiefer blicken möchten in die Welt der völlig außer Rand und Band geratenen Finanzindustrie, die müssen sich dieses Buch kaufen.

Ich persönlich möchte immer verstehen, warum Dinge so sind, wie sie sind. Und wenn ich das weiß, dann kann ich meine eigenen Schlüsse ziehen.

Fazit: Das Buch für alle Selbstdenker.

Unbedingt kaufen!
Heute am Abgrund, morgen einen Schritt weiter?
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Wenn der ehemalige Finanzstaatssekretär, ehemalige geschäftsführende Direktor des IWF und amtierende Bundespräsident Köhler den Finanzmärkten eine Entwicklung hin zu "Monstern" bescheinigt, wenn der Großinvestor Warren Buffett den Finanzderivathandel mit "finanziellen Massenvernichtungswaffen" vergleicht und wenn mit Fannie Mae und Freddie Mac zwei private Hypothekenhändler mit schwer vorstellbarem Einfluss auf die Finanzmärkte vor der Verstaatlichung stehen, dann läuft auf den Finanzmärkten mit einiger Wahrscheinlichkeit einiges grundlegend verkehrt. Warum das passieren kann, schildert Wolfgang Münchau in seiner ausgezeichneten Darstellung in angenehm unaufgeregter, lakonischer Weise. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der detaillierten Darstellung der einzelnen Finanzinstrumente und ihrer Wirkungsmechanismen, die anhand von konkreten Beispielen verdeutlicht werden. Literaturhinweise und ein Glossar runden des Buch ab, so dass die geneigte Leserin oder der geneigte Leser nach der Lektüre zwar noch nicht zwingend mit Börsenwerten, aber immerhin doch mit Begriffen davon zu jonglieren vermag: Collateralized Mortgage Obligations, Asset-Backed Commercial Papers, Mezzanine, die Euribor und viele andere Begriffe sind nach der Lektüre vertraute Fremdwörter. Im Gegensatz zu machem Derivat ist das Buch eine sehr sichere Anlage.
© 1998-2008 Amazon.com, Inc. und Tochtergesellschaften
Produkt-Bild: Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft

Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft von Sahra Wagenknecht

Broschiert von Das Neue Berlin
Preis bei Amazon: EUR 14,90

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3360019563, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 1.
Zoom ± Produkt-Bild: Wahnsinn mit Methode: Finanzcrash und Weltwirtschaft

5 Kundenrezensionen:

Entlarvend
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Ein sehr entlarvendes Buch über die Lügen des Neoliberalismus. Bei Frau Wagenknecht steht natürlich immer die Befürchtung vor allzu ideologischer Betrachtungsweise. In diesem Buch bringt sie aber einfach Fakten. Und diese hat sie immer vertreten, auch wenn sie dafür massiv von den Marktradikalen verunglimpft wurde. Diese Wendehälse schreien jetzt nach mehr Staat, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, auch deswegen weil es sehr verständlich geschrieben ist.
nach einem geplatzen Weltuntergang muß man völlig umdenken...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
So ähnlich könnte man die Quintessenz die aus diesem Buch gezogen werden kann, zusammenfassen. Es ist schon erschütternd, die ganzen Details unseres maroden Finanzsystems erläutert zu bekommen. In munterem Erzähl-Stil, als sei der sich abzeichnende Zusammenbruch eh nicht mehr zu verhindern und demgemäß höchstens abzumildern, erklärt die Autorin wie die ganzen Spekulationen zusammen-manipuliert wurden. Man kann sich der Logik ihrer Argumente nicht entziehen. Alles ist stichhaltig und zum Glück verfällt Sahra Wagenknecht weder in Genugtuung, das ihr verhaßte System den Bach runtergehen zu sehen, noch schüttet sie Häme über den Vertretern des untergehenden Wirtschaftsmolochs aus. Nein, sie analysiert, berichtet Fakten, klärt Zusammenhänge auf, listet Verfehlungen auf, wie eine Staatsanwältin und dennoch eben ohne Vorwurf oder sich daran aufzugeilen. Und zu guter Letzt, da man nur den totalen Weltuntergang erwarten kann, da es innerhalb des Systems keinen Ausweg zu geben scheint, rechnet sie vor, was stattdessen getan werden müßte. Ihre Kritik ist niederschmetternd aber fair, der Ausweg nicht triumphal, sondern sachlich vorgetragen. Der Sozialismus war eine grandiose Idee, bloß nicht im Scheitern, mag man denken. Nach der Lektüre dieses Buches kann man sagen, daß der Kapitalismus schon verdammt lange vor sich hinscheitert und selbst das nicht mehr hinbekommt.
endlich mal Klartext!
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
super! Ich habe es zwar geahnt, daß wir von den Massenmedien und Mainstream Politikern hinters Licht geführt werden, aber die Beweise so klar präsentiert zu bekommen verschlägt mir die Sprache.
nie gedacht, daß es soweit kommen würde einer Kommunistin zu applaudieren...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
das muß ich ehrlich zugeben: ich habe den Unkenrufern nie getraut und schon gar nicht irgendwelchen linken Ideologen, die sich in Verschwörungstheorien und Untergangsszenarien ergehen. Was man Sahra Wagenknecht aber lassen muß ist, daß sie dummerweise recht behalten hat. Sie hat als einsame Ruferin in der Wüste gestanden und die Herde folgte der Fatamorgana. Die Umkehr ist noch möglich, aber sie muß schnell und zu 180 Grad erfolgen, sonst vertrocknen die Lebensadern unseres Wirtschaftssystems. Hoffentlich werden jene, die uns in die falsche Richtung getrieben haben endlich zur Räson gebracht!
ein "Weiter so!" darf es nicht geben
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Sarah Wagenknecht hat mal wieder das System bloßgestellt und ohne Umschweife die Interessen benannt. Solange diese Interessen von Politikern der herrschenden Parteien vertreten werden, wird es auch nicht wieder aufwärtsgehen. Ein "Weiter so!" darf es nicht geben, aber irgendwie wird man den Eindruck nicht los, daß es darauf hinausläuft. Ja, die Regierungen geben zu, daß es ein Problem gibt und sie bekämpfen es mit viel Geld, aber sie übersehen, daß die Ursachen für die Krise nicht ein paar lausige Bankenzusammenbrüche sind, sondern viel tiefer liegen. Frau Wagenknecht zeigt die tieferen Zusammenhänge glänzent auf.
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Eigentum, Zins und Geld von Gunnar Heinsohn, Otto Steiger

Broschiert von Metropolis
Preis bei Amazon: EUR 29,80

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3895185876, Erscheinungsdatum: November 2006, Auflage: 4., durchges. Aufl.
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5 Kundenrezensionen:

es bleiben blinde Flecken
4 von 5 Punkten 4 von 5 Punkten
Wie Bernd Senf in seinem Buch "die blinden Flecken der Ökonomie" richtig anmerkt, sind nicht nur Neoliberale, Marxisten und Keynesianer blind gegenüber der Zinsproblematik, sondern auch die scheinbar neuen Ketzer der Ökonomie, Heinsohn und Steiger.

Eine sich als vollständig verstehende Wirtschaftstheorie kommt nun mal nicht ohne eine Berücksichtigung der Tatsache aus, dass Zinsen zwangsläufig (!!!) zu einer Wirtschaftskrise führen. Von allen theoretischen Richtungen außer der von Gesell begründeten wird verschwiegen, dass durch Zinsen (exponentiell !!) wachsende Schulden und Vermögen nicht durch ein nicht exponentielles Wirtschaftswachstum getragen werden können. So werden Zinsen und Tilgung immer mehr durch neue Kredite finanziert, entsteht eine Finanzblase, verselbständigt sich die Finanzsphäre und droht sich die Ökonomie, die vom Betrug an der Logik lebt, in ihre Einzelteile aufzulösen. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass das Zinssystem zwangsläufig zu einer Umverteilung von unten nach oben führt und so jede noch so gut gemeinte Sozialpolitik durchkreuzt.

Auch Heinsohn/Steiger nehmen den Zinsbetrug für wahre Münze und machen eine Theorie, die zwar auf anderem Gebiet zu glänzen vermag, nicht praktikabel.
Gute VWL- und Marx-Kritik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Für Heinsohn und Steiger sind alle existierenden Theorien der Geldwirtschaft (Klassik von Smith bis Marx, Neoklassik, Keynes und Postkeynesianismus) unbefriedigend, weil keine dieser Theorien überzeugend zeigen kann, was aus einer statischen, traditionalen Gesellschaft eine dynamische moderne Geldwirtschaft macht.
Entwicklungstheoretiker sind sich dieses Mangels der Mainstream-VWL auch deutlich bewußt: sie versuchen ja, unzähligen "Entwicklungsländern" Anleitungen zu geben, wie diese den Wohlstand der westeuropäischen Nationen für sich ebenfalls schaffen können; allerdings fällt die Bilanz der Entwicklungsbemühungen vieler Länder sehr ernüchternd aus.
Heinsohn und Steiger beanspruchen nun, erreicht zu haben, was ökonomische Theoretiker seit Adam Smith vergeblich versucht haben: zu erklären, wie der "Wealth of Nations" eigentlich zustandekommt, und warum manche Nationen einen solchen "Wealth" schaffen und andere nicht.
Sie behaupten, in „Eigentum, Zins und Geld" erstmals eine Theorie vorzulegen, die erklärt, wie Wirtschaften wirklich funktioniert: wie Eigentum, Zins und Geld zusammenhängen und warum eine auf Eigentum, Vertragsfreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und in Geld abzuwickelnden Verträgen beruhende Gesellschaft einen inneren Zwang zu Wachstum, Fortschritt, Mehrarbeit, aber auch periodische Krisen mit erlahmender wirtschaftlicher Aktivität und steigender Arbeitslosigkeit hervorbringt.
Wie lösen H/S ihren Anspruch ein?
Die Stärken des Buches liegen für mich darin, daß Heinsohn/Steiger nicht versuchen, eine für alle Zeiten und Gesellschaftsformen gültige Theorie zu entwerfen, sondern drei Gesellschaftsformen unterscheiden: auf verwandtschaftlicher Solidarität basierende Stammesgesellschaften, auf Autorität und Herrschaft basierende Befehlsgesellschaften (feudale Abgabenwirtschaften - hier ordnen H/S auch den Sozialismus ein) und auf Eigentum und Vertragsfreiheit beruhende Geldwirtschaften. Einen solchen kulturvergleichenden Ansatz halte ich für eine sinnvolle Wirtschaftstheorie für unverzichtbar.
Auch Heinsohn und Steigers Klärungen zum (ideologisch hoch aufgeladenen) Eigentumsbegriff halte ich für unverzichtbar. Sie bringen auf fast schon peinlich einfache und banale Weise Klarheit in die Streitigkeiten um diesen Begriff.
Hinsichtlich des Geldes lassen sich die Autoren als Banking-Theoretiker einordnen, für die „Geld" immer eine Forderung/Verbindlichkeit und keine bloße Tauschmittelware darstellt. Auch diese Einsicht, die in ähnlicher Form auch Johann Philipp von Bethmann vorgetragen hat, bildet meiner Meinung nach einen unhintergehbaren Kern einer Wirtschaftstheorie, die die wirkliche Wirtschaft beschreiben und nicht (wie die Neoklassik) ein Modell von einem fiktiven Ausgangspunkt aus konstruieren möchte.
Alles Wirtschaften beginnt bei H/S mit dem Kredit. Geld ist nicht von vorneherein da oder wird irgendwie auf mysteriöse Weise in die Wirtschaft eingeschleust. Geld kann nur entstehen, wenn sich jemand verschuldet: Geld dokumentiert/repräsentiert immer eine einklagbare und vollstreckbare Forderung. Konkret heißt dies heute: Geschäftsbanken können von der Zentralbank nur Geld bekommen, wenn sie dort dafür Schulddokumente privater Schuldner hinterlegen. Jeder Geldschein dokumentiert damit, daß sich irgendwo ein Privater verschuldet hat und eben dieses Geld, das die Zentralbank gegen sein Schuldanerkenntnis herausgegeben hat, an einem bestimmten Termin schuldet - und bei Zahlungsunfähigkeit dulden muß, daß zwangsvollstreckt wird.
Allerdings entwerfen H/S auf der Basis ihres aus mikroökonomischer Sicht überzeugenden Geldbegriffs dann kein (mich) überzeugendes Modell gesamtwirtschaftlicher Prozesse, sondern bleiben auf dieser Ebene eher vage.
Damit komme ich zu den Schwächen des Buches:
Trotz des übersichtlichen Inhaltsverzeichnisses und der Gliederung des Buchs in zentrale Themen (Eigentum, Zins, Geld, Markt, Akkumulation/Wachstum, Krise) ist die Gedankenführung der Autoren oft schwer nachvollziehbar. Sie ist über weite Strecken sprunghaft, zentrale Begriffe werden oft nicht wirklich sauber definiert und entwickelt. Das Bild gesamtwirtschaftlicher Prozesse, das sich aus ihren begrifflichen Neufassungen ergibt, ist für mich noch nicht klar und detailliert genug ausgearbeitet.
Dennoch verfolgen die Autoren einen Ansatz, der sich von den bestehenden Theorien deutlich unterscheidet und diesen meines Erachtens vom Ansatz her deutlich überlegen ist. Denn H/S argumentieren konsequent nicht-universalistisch, sondern kulturvergleichend und beginnen mit der Klärung von Kernbegriffen, die im alltäglichen Wirtschaftsleben eine zentrale Rolle spielen.
Auch für die Entwicklungstheorie bietet H/S' Ansatz neue Perspektiven, die z.B. mit den von dem Entwicklungstheoretiker Hernando DeSoto in seinem Buch "The Mystery of Capital" vorgetragenen Ideen hervorragend zusammenpassen.
Fazit: Wer wirklich herausfinden will, wie Wirtschaft funktioniert und schon begriffen hat, daß die gängigen Theorien dabei kaum weiterhelfen bzw. in Sackgassen führen, wird hier eine Fülle origineller Gedanken, Anregungen, wichtiger Beobachtungen und sinnvoller begrifflicher Unterscheidungen finden. Viele der hier vorgetragenen Gedanken werden in einem schlüssigen Erklärungsmodell der Wirtschaft, das diesen Namen wirklich verdient, ihren Platz finden.
Ihrem Anspruch, ein solches sauber ausgearbeitetes Modell mit schon vorzulegen, werden Heinsohn/Steiger aber mit diesem Buch noch nicht gerecht; dafür bleibt noch viel zu tun.
Trotzdem ist ein Ansatz wie der von Heinsohn und Steiger höchst wertvoll für alle, die unabhängig von wissenschaftlichen Brötchengebern darüber nachdenken, wie Wirtschaft wirklich funktioniert. Denn begriffliche Neuansätze wie dieser sind im staatlichen Wissenschaftsbetrieb höchst selten. Dort ist es fürs berufliche Vorankommen oft wichtiger, die bestehenden Theorien der professoralen Autoritäten zu verinnerlichen anstatt durchs Anzweifeln des Nutzens dieser Modelle die eigene Karriere zu gefährden: das staatliche Wissenschaftssystem ist weit weniger innovativ als der Markt.
Für den Mut, sich gegen die Mehrzahl ihrer Fachkollegen zu wenden und einen grundsätzlich neuen Denkansatz zu verfolgen, kann man Heinsohn und Steiger dann trotz der Schwächen ihres Buchs auch wirklich gratulieren: denn das ist in den heutigen Sozialwissenschaften leider viel zu selten.
Hervorragende VWL- und Marx-Kritik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Heinsohn und Steiger beanspruchen, mit „Eigentum, Zins und Geld" erstmals eine Theorie vorzulegen, die erklärt, wie Wirtschaften wirklich funktioniert.
Daß die gängigen, an den Hochschulen gelehrten volkswirtschaftlichen Theorien der Wirtschaft schon vom Ansatz her mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben, halte ich für richtig; und auch die marxsche Ökonomie wurde vom Scheitern des Sozialismus praktisch dementiert. Daß Heinsohn/Steiger jedoch ein gut ausgearbeitetes alternatives Erklärungsmodell vorlegen würden, kann man nicht behaupten. Über weite Strecken sprunghafte Gedankenführung kennzeichnet das Buch, zentrale Begriffe werden nicht wirklich sauber definiert.
Sie liefern aber viele wertvolle Einsichten und Anregungen in Richtung auf ein alternatives Erklärungsmodell.
Die Stärken des Buches liegen darin, daß Heinsohn/Steiger nicht versuchen, eine für alle Zeiten und Gesellschaftsformen gültige Theorie zu entwerfen, sondern drei Gesellschaftsformen unterscheiden: auf verwandtschaftlicher Solidarität basierende Stammesgesellschaften, auf Autorität und Herrschaft basierende Befehlsgesellschaften (feudale Abgabenwirtschaften - hier ordnen H/S auch den Sozialismus ein) und auf Eigentum und Vertragsfreiheit beruhende Geldwirtschaften. Einen solchen kulturvergleichenden Ansatz halte ich für eine sinnvolle Wirtschaftstheorie für unverzichtbar.
Kern des Buchs ist ihr Versuch, den Zusammenhang von Eigentum, Vertrag (inclusive Haftung/Einklagbarkeit), Zins, Geld, Markt und Wachstum(szwang) auf eine Weise zu rekonstruieren, die - anders als etwa das Grundmodell der Neoklassik - mit der wirtschaftspraktischen Realität im Einklang steht.
Hinsichtlich des Geldes lassen sich die Autoren dabei als Banking-Theoretiker einordnen, für die „Geld" immer eine Forderung/Verbindlichkeit darstellt. Viele Ökonomen wehren sich mit Händen und Füßen gegen einen solchen Ansatz - ohne überzeugende Argumente. Allerdings entwerfen H/S auf der Basis ihres aus mikroökonomischer Sicht durchaus überzeugenden Geldbegriffs meiner Meinung nach kein schlüssiges Modell gesamtwirtschaftlicher Prozesse, obwohl ihr Grundansatz durchaus das Potential hätte.
An Heinsohn/Steigers Buch ist sehr angenehm, daß sie durchwegs auf die im Zusammenhang mit Eigentum, Zins und Geld weithin üblichen ideologischen Denkfiguren verzichten und sich stattdessen darauf konzentrieren, offene Fragen hinsichtlich dieser Zentralphänomene zu verfolgen und bessere Antworten zu finden.
Darin liegt ein kaum zu überschätzender Nutzen dieses Buchs, denn ein solch konsequent unideologisch forschender Ansatz ist sehr, sehr selten.
Viel öfter wird in Öffentlichkeit und Literatur über die Phänomene Eigentum, Zins und Geld eher sehr widersprüchlich diskutiert. Fehlende analytische Präzision und begriffliche Scheinklarheit mischt sich dann schnell mit moralischen Bewertungen und ideologischen Überzeugungen, und die Diskussion gleitet schnell ins irrationale ab. Für die einen stellen Eigentum, Zins und Geld naturgegebene, ewige und der menschlichen Natur gemäße Phänomene dar, für die anderen widernatürliche, die menschliche Natur korrumpierende Erfindungen oder tragische Verirrungen. Solche Bewertungen führen aber nicht weiter.
Heinsohn/Steiger dagegen verzichten auf Bewertungen und bieten neue Klärungsmöglichkeiten an.
Wer also wirklich herausfinden will, wie Wirtschaft funktioniert und schon begriffen hat, daß die gängigen Theorien dabei kaum weiterhelfen bzw. in Sackgassen führen, wird hier eine Fülle origineller Gedanken, Anregungen, wichtiger Beobachtungen und sinnvoller begrifflicher Unterscheidungen finden. Viele der hier vorgetragenen Gedanken werden in einem schlüssigen Erklärungsmodell der Wirtschaft, das diesen Namen wirklich verdient, ihren Platz finden.
Ihrem Anspruch, ein solches sauber ausgearbeitetes Modell mit diesem Buch schon vorzulegen, werden Heinsohn/Steiger aber nicht gerecht.
Hervorragende VWL- und Marx-Kritik
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Heinsohn und Steiger beanspruchen, mit „Eigentum, Zins und Geld" erstmals eine Theorie vorzulegen, die erklärt, wie Wirtschaften wirklich funktioniert. Daß die gängigen, an den Hochschulen gelehrten volkswirtschaftlichen Theorien der Wirtschaft mit der Wirklichkeit wenig zu tun haben, halte ich für richtig; und auch die marxsche Ökonomie wurde vom Scheitern des Sozialismus praktisch dementiert.
Daß Heinsohn/Steiger jedoch ein sauber ausgearbeitetes Gegenmodell vorlegen würden, kann man nicht behaupten. Über weite Strecken sprunghafte Gedankenführung kennzeichnet das Buch, zentrale Begriffe werden nicht wirklich sauber definiert.
Die Stärken des Buches liegen darin, daß Heinsohn/Steiger nicht versuchen, eine für alle Zeiten und Gesellschaftsformen gültige Theorie zu entwerfen, sondern drei Gesellschaftsformen unterscheiden: auf verwandtschaftlicher Solidarität basierende Stammesgesellschaften, auf Autorität und Herrschaft basierende Befehlsgesellschaften (feudale Abgabenwirtschaften - hier ordnen H/S auch den Sozialismus ein) und auf Eigentum und Vertragsfreiheit beruhende Geldwirtschaften. Einen solchen kulturvergleichenden Ansatz halte ich für eine sinnvolle Wirtschaftstheorie für unverzichtbar.
Stark ist auch ihre Behandlung des Phänomens Eigentum: ihre schon von einigen Rechtshistorikern angedachte Anwendung der Unterscheidung von Eigentum und Besitz auf die Wirtschaftsgeschichte ermöglicht die Auflösung der üblichen Konfusion darüber, ob es Eigentum denn nun schon immer gegeben hat oder nicht. Antwort: Privatbesitz (private Nutzungs- und Verfügungsrechte) gab es schon immer, Eigentum, das immer mit Vermögenshaftung verbunden ist, gab es nur da und dann, wo es eine zivile Rechtsverfassung gab, die Gläubigern das Recht zur Zwangsvollstreckung einräumte.
Hinsichtlich des Geldes lassen sich die Autoren als Banking-Theoretiker einordnen, für die „Geld" immer eine Forderung/Verbindlichkeit darstellt. Viele Ökonomen wehren sich mit Händen und Füßen gegen einen solchen Ansatz - ohne überzeugende Argumente. Allerdings entwerfen H/S auf der Basis ihres aus mikroökonomischer Sicht überzeugenden Geldbegriffs kein überzeugendes Modell gesamtwirtschaftlicher Prozesse, was Mainstream-Ökonomen zu recht monieren.
Wer also wirklich herausfinden will, wie Wirtschaft funktioniert und schon begriffen hat, daß die gängigen Theorien dabei kaum weiterhelfen bzw. in Sackgassen führen, wird hier eine Fülle origineller Gedanken, Anregungen, wichtiger Beobachtungen und sinnvoller begrifflicher Unterscheidungen finden. Viele der hier vorgetragenen Gedanken werden in einem schlüssigen Erklärungsmodell der Wirtschaft, das diesen Namen wirklich verdient, ihren Platz finden.
Ihrem Anspruch, ein solches sauber ausgearbeitetes Modell mit diesem Buch schon vorzulegen, werden Heinsohn/Steiger aber nicht gerecht.
Erst jetzt weis ich was Geld eigentlich ist ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Als Ingenieur konnte ich in meinem bisherigen Leben dem Thema Volkswirtschaft nicht viel abgewinnen. Über eine Diskussionsrunde mit Gunnar Heinsohn im Fernsehen "Das Philosopische Quartett" kam ich auf diesen bemerkenswerten Soziologen und habe sofort seine Bücher bestellt.

"Eigentum, Zins und Geld ..." ist für mich die einzig wahre, richtige und in sich schlüssige Darstellung zum Thema Geld & Wirtschaft. Darauf muss man ersteinmal kommen, das die Geldmenge einer Volkswirtschaft bestimmt wird von der Menge und der Qualität belastbaren Eigentums.

Also nichts mit dem ganzen Gerede über Tauschwirtschaft ... und Geld sei ein reines Tauschmittel in einer Güterwirtschaft ... NEIN! Es ist auf Papier gedrucktes Anrecht auf Eigentum (ein Recht also!) und zwar Eigentum der Bank, die das Geld ursprünglich emittierte ... früher oft Privatbanken (beginnend mit dem Wechsel) ... heute aber die Bundesbank.

Nur dank der Eigentums-Ökonomie von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger ist es nun auch möglich die heutigen Phänomäne wie Arbeitslosigkeit, Wirtschaftswachtum aber auch die (Wirtschafts)Krise wirtschaftstheoretisch zu verstehen.

Ich halte dieses Buch für ein revolutionäres Werk der modernen Wirtschaftswissenschaften! Ein Buch das sich an den berühmten Nobelpreisträgern für Wirtschaftswissenschaften, aber auch an Karl Marx und J.M. Keynes "orientiert" und ihre Denkfehler aufdeckt.

Ein beeindruckendes Werk, das durch unglaublich viele auch historische Quellen belegt, das die Wirtschaftswissenschaft ein Fach der Soziologie ist. Sehr beeindruckend. Jetzt behaupte ich für Volkwirtschaftliche Themen und Diskussionen gerüstet zu sein.

Ein grosses Danke Schön an Gunnar Heinsohn und Otto Steiger.
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Produkt-Bild: Aktiengesetz (AktG) / GmbH-Gesetz (GmbHG): UmwandlungsG, MitbestimmungsG, WpüG, SpruchG

Aktiengesetz (AktG) / GmbH-Gesetz (GmbHG): UmwandlungsG, MitbestimmungsG, WpüG, SpruchG

Broschiert von DTV-Beck
Preis bei Amazon: EUR 5,50, Angebote ab EUR 0,97

5 von 5 Punkten
5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung)
ISBN: 3423050101, Erscheinungsdatum: Juni 2007
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3 Kundenrezensionen:

AktG, GmbHG, GmbHG, MitbestimmungsG, WpüG, SpruchG in einem
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Bin Jurist und habe hin und wieder mit dem Aktiengesetz (AktG) zu tun. Manche kniffligen Spezialfälle reiche ich dann einen befreundeten Kollegen weiter, aber i.d.R. wickle ich diese selbst ab. Und da kommt dieses Taschenbuch genau richtig.
Ausgezeichnete Lektüre für diese Börsenzeiten
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Das Buch vermittelt einen sehr schönen Überblick über das Aktiengesetz, und über das, was eine AG machen darf und was nicht. Gut geeignet für gebeutelte Neue-Markt-Anleger, die viel Geld mit den Betrügereien der Firmen verloren haben. Es steht zum Beispiel alles über die Prospekthaftung drin, womit man noch einige Banken wg. einiger Emissionen kriegen kann.
Der Ausblick ins GmbH Gesetz ist hilfreich für die Gründung einer eigenen GmbH.
Verhältnis zu Aufsichtsorganen richtig gestalten ...
5 von 5 Punkten 5 von 5 Punkten
Eigentümer und deren beauftragte Führungskräfte stehen in einem klar geregelten Rechtsverhltnis zu einander. Aufsichtsorgane (die Vertreter der Eigentümer, oder diese selbst) können Vorstände oder Geschäftsführer nicht anweisen. Sie haben das Recht Eingaben, die den vertraglich geregelten Handlunsspielraum überschreiten würden, zu genehmigen oder abzulehnen. Sie können Führungskräfte der obersten Ebene entlassen oder einstellen. Aber sie können nicht in die Geschäfte selbst, z.B. durch Anweisung eingreifen.
Hätte man dies per gesetz anders geregelt, dann würden "weisungsgebundene Geschäfstführer" jeder zivilrechtlichen und eventuell strafrechtlichen Haftung entbunden werden. (Ich habe auf Befehl gehandelt!!)
Eine Lektüre dieses Handbuches ist dringend anzuraten, wenn man mit Führungsaufgaben (Manager), mit Aufsichtsaufgaben (Corporate Government) oder als Begutachter (Analyst & Investor) zu tun hat.
Kurz gefasst, schnell informativ, stark aufklärend.
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