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Die Märchen von Beedle dem Barden von J. K. RowlingGebundene Ausgabe von CarlsenPreis bei Amazon: EUR 12,90 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3551599998, Erscheinungsdatum: Dezember 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon-RedaktionDie Märchen von Beedle dem Barden Im Dezember 2007 hat J.K. Rowling das Geheimnis um The Tales of Beedle the Bard gelüftet. Das von ihr handgeschriebene und selbst illustrierte Buch enthält fünf Märchen und ist liebevoll mit handgemachten Silberbeschlägen gestaltet sowie mit Mondsteinen verziert. Amazon war in der glücklichen Lage, eines von sieben Originalen zu ersteigern, und es war uns ein Vergnügen, diese Bilder und die dazugehörigen Rezensionen mit unseren Kunden zu teilen. Nun gibt J.K. Rowling Millionen von Harry-Potter-Fans die Chance, ab 4. Dezember 2008 das Buch selbst in den Händen zu halten. Die Children's Voice Kampagne Alle Nettoerlöse aus dem Verkauf werden für die Kampagne The Children's Voice der CHLG-Organisation gespendet. Das Ziel dieser Kampagne ist es, die Rechte und Lebensbedingungen für Kinder in ganz Europa zu verbessern; vor allem in Osteuropa, wo über eine Million Kinder und Jugendliche vielfach unter unzumutbaren Bedingungen in Heimen aufwachsen. Dort fehlt es ihnen neben einer menschenwürdigen Unterbringung und ausreichender Ernährung oft an emotionaler Zuwendung und Nähe. Die Kampagne Children's Voice von CHLG unterstützt jährlich circa eine viertel Million Kinder durch Bildungsprojekte, Beratung für Institutionen und eine Telefon- und E-Mail-Hotline, die rund um die Uhr erreichbar ist. Amazon-Rezensionen zur handgemachten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen: Unbeschreiblich, diese Erfahrung, J.K. Rowlings Buch The Tales of Beedle the Bard anzuschauen, darin zu blättern und vor allem natürlich zu lesen! Allein die Tatsache seiner Existenz ist magisch: Weltweit gibt es nur sieben Exemplare von diesem wunderschönen Buch, jedes davon handgeschrieben und höchstpersönlich illustriert von J.K. Rowling. Sechs Bücher hat die Autorin an ihren Freundeskreis verschenkt, aber das siebte Buch dürfen wir in den Händen halten! Verblüffend, welche künstlerischen Talente in der Autorin schlummern, und der handgeschriebene Text mutet an wie die vertraute Handschrift der Lieblingstante, die einen langsam, aber sicher in das Mysterium von insgesamt fünf Märchen entführt. Ein bisschen aufgeregt und mit großer Ehrfurcht blättern wir Seite für Seite um, lassen uns gefangen nehmen von jeder Geschichte, tauchen ein in die fantasievolle Bilderwelt der Autorin, verfolgen die Handschrift auch dort, wo sie fast über die Seite hinausfließt. --Deutsche Übersetzung der Originalrezensionen von Daphne Durham, Amazon.com Achtung: Die vollständigen Rezensionen enthalten "Spoiler" (Hinweise auf das Ende der Geschichte) Bitte beachten Sie, dass sich die Rezensionen und folgenden Bilder auf das ersteigerte Originalbuch beziehen. Die Titel der Geschichten sind Übersetzungen der Amazon.de-Redaktion aus dem englischen Original: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() "The Wizard and the Hopping Pot (Der Zauberer und der hüpfende Topf)" "The Fountain of Fair Fortune (Die Quelle des wahren Glücks)" "The Warlock's Hairy Heart (Das haarige Herz des Hexenmeisters)" "Babbitty Rabbitty and her Cackling Stump (Babbitty Rabbitty und der gackernde Baumstumpf)" "The Tale of the Three Brothers (Das Märchen von den drei Brüdern)" Mehr Bilder von der handgefertigten Originalausgabe von The Tales of Beedle the Bard Bitte beachten Sie, dass sich diese Bilder auf die handgefertigte Originalausgabe beziehen, die im Dezember 2007 ersteigert wurde. Klicken Sie auf die Bilder, um Sie in voller Größe in einem neuen Fenster zu sehen. Mehr Informationen finden Sie in unserem Beedle-Special. Entdecken Sie die komplette Harry-Potter-Serie Harry Potter und der Stein der Weisen ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und die Kammer des Schreckens ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Gefangene von Askaban ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Feuerkelch ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Orden des Phönix ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und der Halbblutprinz ![]() Gebundene Ausgabe Taschenbuch Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ![]() Gebundene Ausgabe Besuchen Sie unseren Harry-Potter-Shop Sie wollen nicht mehr warten? Dann entdecken Sie alles rund um Harry in unserem Harry-Potter-Shop: Bücher, Hörbücher, DVDs, Soundtracks, Spiele und mehr. 5 Kundenrezensionen:vertraut und ungewohnt 5 von 5 PunktenDie Märchen von Beedle dem Barden sind so vielschichtig, dass man schon einige Adjektive braucht, um sie zu beschreiben. Alle, die Harry Potter schmerzlich vermissen, bekommen mit diesem gelungenen Buch Heilsalbe aufgetragen, denn es knüpft an Harry Potter an. Heilsalbe für unser gutes altes Europa ist auch das Projekt, in das der Erlös des Buches fliesst: die Einnahmen kommen sämtlich einer Wohltätigkeitsorganisation zugute, die von JK Rowling gegründet wurde und zum Beispiel die Rechte von Kindern und Kinder in Kinderheimen unterstützt. Fünf sehr unterschiedliche Geschichten werden von Beedle dem Barden erzählt und dann kommt zu jeder Geschichte der Kommentar von Albus Dumbledore. Während man über die moralisch gute Botschaft der ersten Geschichte zum Beispiel dahinschmilzt, nimmt Dumbledore sie in alle möglichen Richtungen auf gewohnt (!!) kluge, kenntnisreiche (was die Geschichte der Magie betrifft) und ironischwitzige Art auseinander. Nicht alle Geschichten sind so "untadelig gut" wie die erste oder haben ein Happy End, lehrreich für echte Magier sind sie aber alle und in schönster JK Rowlingssprache und Übersetzung derselben verfasst. Man erfährt im Nachhinein noch Einiges über Harry und Hogwarts und auf eine Art und einer anderen Ebene geht die Geschichte in Harrys Welt doch weiter. Außerdem macht es Spaß, das schön gestaltete Büchlein zu lesen - höchste Punktzahl! Wirklich nett! 5 von 5 PunktenHabe den kleine Band in kürzester Zeit verschlungen. Fünf wirklich sehr nette, tiefgründige Märchen, und die Interpretationen von Prof. Dumbledore zaubern einem immer mal wieder ein Schmunzeln auf die Lippen. Das letzte Märchen bringt man mit dem letzten Harry Potter Band in Verbindung. Für Fans von JKR ein Muss! Gebrüder Grimm in der Zaubererwelt 5 von 5 PunktenJoanne K. Rowling ist wieder ein kleines Meisterwerk gelungen. Ob es die Harry Potter-Reihe ergänzt, mag dahingestellt sein; allerdings ist es schön, wieder von ihr in die Zaubererwelt ver- oder entführt zu werden. Die Geschichten sind kurz und leicht verständlich. Nicht gruselig, also auch für kleinere Kinder geeignet. Ein bisschen erinnern sie an die Gebrüder Grimm. Natürlich waren dort die Zauberer oder Hexen eher immer die schlechten; bei Rowling ist es umgekehrt. Jedes Märchen hat so den Hinweis auf Gut und Böse! Alles in Allem ein gelunges Werk und Dumbledore's zusätzliche Notizen ergeben ein Gesamtes; manchmal aber auch ein paar Fragezeichen! Ein schönes Weihnachtsgeschenk für alle die Harry Potter gelesen und geliebt haben! Zauberhaft !!! 5 von 5 PunktenWieder einmal hat J.K. Rowling es geschafft, einen zu verzaubern. Die fünf Märchen von Beedle dem Barden sind so voller Spannung und Erzählkraft, dass sie die Erzählungen der Gebrüder Grimm glatt in den Schatten stellen. Ich freue mich schon, sie meinen Kleinen vorlesen zu können, inbesondere die süße Geschichte von Babbitty Rabbitty. Zauberhaft! Fürs immer und immer wieder vorlesen bestens geeignet. Auch optisch macht dieses Werk einiges her: Es handelt sich um die wirkliche Replik des Rowling'schen Originals in all seiner Farbenpracht. Alle farbigen! Abbildungen entsprechen den filigranen Zeichnungen des Originals. Der deutsche Buchumschlag ist nicht so gelungen, aber darunter befindet sich die hervorragende Coverillustration von J.K. Rowling. Märchen für Erwachsene 4 von 5 PunktenDieses Buch aus der Feder Rowlings beinhaltet 5 kurze Märchen, die jeweils noch auf einigen Seiten von Dumbledore nachbehandelt werden. Sie berichten von Hexen und Zauberern, die neben ihren magischen Fähigkeiten die Gesetze der normalen Welt mit all ihren Gefühlen aus Verletzlichkeit und Hass kennenlernen müssen. So finden 3 Hexen und ein Ritter in einem magischen Garten letztlich aus ihrem eigenen Glauben heraus zu neuen Einsichten und Lösungen obwohl sie ihre Situationen vorher als hoffnungslos eingeschätzt hatten. Mit blutigem Tod ist Frau Rowling nicht sparsam und so sollten auch wegen der Themen die Märchen eher bei Jugendlichen und Erwachsenen angesiedelt werden. |
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Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz ZafónGebundene Ausgabe von S. FischerPreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,90 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3100954009, Erscheinungsdatum: November 2008, Auflage: 2., Aufl. |
Aus der Amazon.de RedaktionDavid Martín ist siebzehn, als er die Chance seines Lebens erhält: Der Chefredakteur einer Regionalzeitung fragt ihn, ob er für einen ausgefallenen Beitrag Ersatz liefern könne. Und David Martín kann: seine Erzählungen "Geheimnisse von Barcelona" werden ein Riesenerfolg. Doch im Laufe der Zeit wird klar: Dieser Erfolg hat seinen Preis... Die mystisch-spannende Geschichte, die Bestsellerautor Zafón in Das Spiel des Engels entfaltet, zieht den Leser rasch in ihren Bann und entführt ihn in ein faszinierend morbides Barcelona zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zafóns grandioses Debüt Der Schatten des Windes begleitete den Buchhändler Daniel Sempere auf einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Das Spiel des Engels führt nun noch weiter zurück, nämlich bis zu Daniels Großvater. Der alte Buchhändler Sempere ist jetzt der väterliche Freund Davids. Nach seinem erfolgreichen Einstand verdient der aus armem Hause stammende Literat David bald sein Geld mit dem Fortsetzungsroman "Verdammte der Stadt". Doch im Laufe seiner 127 Folgen zehrt die Arbeit ihn auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. Eines Tages, als es David Martín besonders schlecht geht, nimmt der alte Buchhändler Sempere ihn mit an einen geheimnisvollen Ort, der schon im Der Schatten des Windes verzauberte: den Friedhof der vergessenen Bücher. Bald darauf erhält der inzwischen schwer kranke David eine seltsame Offerte von einem dubiosem Verleger. Für das Schreiben einer ganz speziellen Auftragsarbeit macht dieser dem Schriftsteller ein verlockendes Angebot - ein guter Deal oder ein Pakt mit dem Teufel? Das Spiel des Engels ist gleichzeitig Fantasy-Märchen, Liebesgeschichte, Krimi und Horrorstory. Das Buch fesselt den Leser mit den fein gesponnenen Fäden seiner Geschichte, sodass man bald nicht mehr zwischen erzählter Wirklichkeit und imaginiertem Trugbild zu unterscheiden vermag. Wie schon in Der Schatten des Windes verknüpft Zafón äußerst kunstvoll verschiedene Ebenen und Stränge miteinander. Über geheimnisvolle Orte und metaphysisch anmutende Begegnungen verdichtet sich die Handlung immer mehr - bis zu dem Punkt, da sie schließlich in einen erbarmungslosen Kampf auf Leben und Tod mündet. -- Ulrike Künnecke, Literaturtest Interview: 5 Fragen an Carlos Ruiz Zafón Herr Zafón, Ihr letztes Buch Der Schatten des Windes entführte uns an einen geheimnisvollen Ort, an dem Bücher niemals sterben. Wohin entführt uns Ihr neuer Roman Das Spiel des Engels? Das Spiel des Engels entführt den Leser wieder in das literarische Universum des Friedhofs der Vergessenen Bücher und in das mysteriöse gotische Viertel Barcelonas. Es ist eine Geschichte, in der es Intrigen und Romanzen gibt, die tragisch und komisch ist. Und sie steckt voller Überraschungen. Wie arbeiten Sie an einem Roman? Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.In Spanien ist "Das Spiel des Engels" noch erfolgreicher als Ihr erster Roman. Woran, glauben Sie, liegt das? "Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.Wann haben Sie angefangen zu schreiben? Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.Was ist Glück für Sie? Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.Über den Autor Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.5 Kundenrezensionen:Zafon vergeudet sein Talent 1 von 5 PunktenCarlos Ruiz Zafon kann schreiben, keine Frage. Die 700 Seiten von "Das Spiel des Engels" lesen sich gut, gute Dialoge, dichte Handlung, treibende Spannung. Aber für welche Geschichte setzt der Autor sein Talent ein? Es ist ziemlich hanebüchen, was er uns da vorsetzt. Ein Kolportageroman mit Bestandteilen aus Faust, Dorian Gray und Action-Krimi, angereichert mit Erfolgszutaten aus "Der Schatten des Windes". Der neue Roman ist mit seinem Vorgänger vergleichbar. Die mystische Grundstimmung wirkt aufgesetzt, die Handlung ist abstrus und unmotiviert, die Personen wirken manchmal holzschnittartig, und vor allem fehlt der feine Humor. "Das Spiel des Engels" erinnert eher an die Schundroman-Serie "Die Stadt der Verdammten", die Zafon seine Hauptfigur im Roman schreiben lässt. Erwachsener, dämonischer und besser als der Schatten des Windes 5 von 5 PunktenDer Schatten des Windes - erfolgreichster Roman des Jahres 2004 - spielte im Barcelona der 30er Jahre und erzählte die Geschichte des jungen Daniel Sempere, Sohn eines Antiquars, auf seiner Entdeckungsreise in die Vergangenheit. Zafóns neuer Roman, Das Spiel des Engels erzählt eine Geschichte, die rund 20 Jahre vorher spielt, und bis zu Daniels Großvater zurück reicht. Protagonist des Romans ist der junge Schriftsteller David Martin, der, aus ärmsten Verhältnissen stammend, einen gewissen Erfolg mit der Fortsetzungsgeschichte Die Verdammten der Stadt erreicht. Ein Knebelvertrag zwingt ihn zwar, beinahe Tag und Nacht zu schreiben, aber er kann sich das erste Mal seit er denken kann, etwas Wohlstand leisten. Er mietet eine alte und geheimnisvolle Villa, vor der er zwar gewarnt wird, denn der Vorbesitzer, ebenfalls Schriftsteller, brachte sich dort unter ungeklärten Umständen um, die er aber unbedingt haben will. Im Laufe der 127 Folgen von die Verdammten der Stadt zehrt ihn die Arbeit auf, seine Liebe zur schönen Cristina bleibt unerwidert, und seine Gesundheit nimmt schweren Schaden. So nimmt er das Angebot eines mysteriösen Fremden, endlich seinen ersten wirklichen Roman unter eigenem Namen herauszugeben, nur allzu gerne an. David nimmt die Arbeit auf, erfährt dann aber, dass der Vorbewohner seiner Villa, bevor er seinem Leben ein Ende setzte, einen ganz ähnlichen Auftrag hatte... Das Spiel des Engels ist dämonischer und mysteriöser als Im Schatten des Windes. Das Buch ist überaus spannend und hervorragend geschrieben, es hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Es ist Zafón gelungen, nach dem »Schatten des Windes« einen Roman zu schreiben, der eine Entwicklung zeigt und zu keiner Zeit das Gefühl vermittelt, nur an den Erfolg des ersten anknüpfen zu wollen. Ein Schmöker im besten Sinne, und eine unbedingte Empfehlung Erstaunlich 5 von 5 PunktenDas SPIEL DES ENGELS scheint einer der wenigen Fälle zu sein, in dem ein Sequel zu einem Weltbestseller, das sogar ein Prequel ist, besser als das "Original" ist. Lange schon hat mich ein Buch nicht mehr so an sich gefesselt, so daß ich es ständig bei mir trug, bis ich endlich durch war -trotz der 700 und ein paar zerquetschten Seiten. Und ich dachte schon, Bücher könnten mich nicht mehr überraschen. Das liegt sicher daran, daß Zafon wieder eine unvergeßliche Gruppe an Charakteren erschafft; daß die Stadt Barcelona, der eigentliche Protagonist, noch intensiver herüber kommt; daß der Plot die erstaunlichsten Windungen macht - und das darf; Zafon spielt mit offenen Karten, er sagt uns ständig, daß dieses Buch in der Welt der Kolportageromane spielt. Es half sicher auch, daß ich den SCHATTEN DES WINDES nicht mehr präsent hatte und schon vor Jahren gelesen; hätte ich ständig innerlich verglichen und gedacht "ah ja, das ist natürlich das, und das sind die Großeltern vom dem", wäre mein Ergebnis vielleicht anders ausgefallen. Daher mein Tipp: SCHATTEN DES WINDES innerlich ad Acta legen, notfalkls einige Wochen oder Monate mit der Lektüre warten; denn SPIEL DES ENGELS ist ein erstaunlicher Roman, der ganz für sich alleine bestehen kann und soll. Faustiade 5 von 5 PunktenNur als kleine Ergänzung, weil in vielen Rezensionen das ganze als Mystery-Thriller bzw. der Plot als langweilig beschrieben wurde: Der Roman ist eine Adaption des "Faust"-Stoffes. Das wirkt zeitweise etwas bemüht, aufgrund des spannungsreichen Stils, der Detailverliebtheit des Autors, seiner Fähigkeit zu atmosphärischer Dichte aber insgesamt ein sehr lesenswerstes Buch - und dank der nun auch zeitweisen Ironie noch besser als der ohnehin schon großartige Rióman "Der Schatten des Windes". endlich!!! 5 von 5 Punktenich habe mich sehr darüber gefreut, endlich das neue buch von carlos ruiz zafon zu lesen!!! und das warten hat sich gelohnt!!! dieses buch ist extrem gefühlvoll und hat mich an manchen stellen den tränenen nahe gebracht!!! und auch zeigt mir dieses buch, wie wichtig bücher und auch freunde im leben sind!! es ist mit eins der besten bücher die ich dieses jahr gelesen habe!!! |
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Schmitz' Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal von Ralf SchmitzBroschiert von Fischer Taschenbuch Verlag GmbHPreis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 7,50 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3596179785, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-RedaktionHunde haben Herrchen, Katzen haben Personal, so der treffende Untertitel des Buches. Und jeder Katzenbesitzer weiß genau, wovon die Rede ist. Ralf Schmitz, der als Comedian mit der preisgekrönten "Schillerstraße" deutschlandweit populär wurde, hat mit Schmitz' Katze seinen WG-Alltag mit Katze Minka dokumentiert. Länger als so manche Ehe hält diese Beziehung inzwischen und gab bzw. gibt offensichtlich haufenweise Anlass für Anekdoten und Geschichten rund um die Katz'. Wenn das interessiert? Katzenfans und Schmitz-Fans, und davon gibt es ziemlich viele. Erfreulicherweise wird das Buch auch beiden Fangemeinden mehr als gerecht. Auch auf dem Papier entfaltet Autor Schmitz' Wort und Witz, dass einem die Tränen kommen vor Gelächter und Katze Minka ist in ihrer Rolle als Hauptdarstellerin oskarverdächtig. Bei Ralf Schmitz lebt eine Katze, die nicht nur jedem Katzenklischee entspricht, sondern auch jede Gelegenheit für absurde Situationen und unerklärliches Verhalten sofort zu nutzen weiß. Der Leser wird darüber informiert, was zu tun ist, wen die Katze auf's Klo muss, sich den Magen verrenkt hat, in die Pubertät kommt oder das eigene Liebesleben empfindlich stört. Weil das Thema Katze allein textlich aufbereitet zu viel Potenzial verschenkt, läuft Minka dem Leser immer wieder in Illustration oder Foto über den Weg. Manchmal sagen Bilder einfach mehr als tausend Worte... Daneben unterhalten Fakten, die niemand wirklich braucht: Z.B., dass sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat. Oder dass es in England Kontaktlinsen für Katzen gibt. Oder dass eine Katze ein Drittel ihrer aktiven Zeit mit Putzen verbringt. Aha. Katzenbesitzer, Katzenfreunde und Katzenmenschen jeglicher Couleur werden es trotzdem lieben, das Katzenbuch von Ralf Schmitz und es sei ihnen und ihren Katzen wärmstens empfohlen. Sandra-Kathrin Buck 5 Kundenrezensionen:Super! Habe Tränen gelacht! 5 von 5 PunktenIch habe mir dieses Buch für den Urlaub gekauft, das einzige Problem daran war, das ich es bereits am ersten Tag durchgelesen hatte. Es ist so witzig geschrieben, ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen! Jeder Katzenbesitzer wird seine eigene Fellnase wiederfinden ... mir erging es so bei den Themen: Katze in der Badewanne, die würgende Katze und, und, und ... :o) Ich würde es jederzeit wieder kaufen! Ein Brüller!!! Versteht aber nur ein Katzenbesitzer.... 5 von 5 PunktenIch habe Tränen gelacht! Aber meiner Meinung kann da auch nur jemand lachen der selbst eine Katze hat und sich in viele Situationen wiederfindet! Wen interessiert schon wie eine Katze kotzt und warum sie dieses nur auf den manchmal einzigen Teppich in der Wohnung tut.... genau - das verstehen nur Katzenbesitzer die sich das selbst jedesmal fragen...:-) Leider habe ich mich für das Buch entschieden - ich denke, daß die Erzählweise von Ralf Schmitz im Hörbuch noch viel besser rüberkommt. Ich werde das Hörbuch auf jeden Fall verschenken! Wunderbarer Lesespaß 4 von 5 PunktenHta mir großen Spaß gemacht und mir vor allen die Augen für ALLE Katzen geöffnet: Jetzt weiß ich endlich, warum sie uns Menschen oft so doof finden! Herrlich, wenn man sich selber eine Freude machen will - aber auch ebenso geeignet als Geschenk f. Katzenliebhaber und die, die es werden wollen. Liebenswert 5 von 5 PunktenEin sehr kurzweiliges Buch, das alle begeistern wird, die mit einer Katze zusammen leben. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit Ralf Schmitz Stimme im Ohr, außerdem konnte ich mir bei einigen Stellen wunderbar vorstellen, wie er beim Vorlesen hier wohl gucken würde. Die Katze - Minka - wiederum hat mich fatal an unser altes Mädchen erinnert - je älter sie werden, desto wunderlicher sind sie auch. Schön sind auch die vielen Fotos. Einfach super! 5 von 5 PunktenSchmitz' Katze ist einfach ein geniales Buch. Leider kann ich wegen einer Allergie keine eigene Katze haben. Aber die Katzen, die ich bis jetzt erleben durfte, habe ich in dem Buch auch wieder gefunden. ;-) Ich habe dieses Buch von einer lieben Freundin zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe mich köstlich amüsiert. Ich mag Ralf Schmitz sehr, er ist ein super Comedien und auch Autor! Dieses Buch ist sehr zu empfehlen!!! |
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Leise rieselt der Schnee: Der Krimi-AdventskalenderBroschiert von Ullstein TbPreis bei Amazon: EUR 7,95, Angebote ab EUR 5,28 ![]() 4,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3548269729, Erscheinungsdatum: November 2008 |
Aus der Amazon.de-RedaktionEin Adventskalender der besonderen Art: 24 Kurzkrimis von 24 verschiedenen Autorinnen, das dürfte die ohnehin spannende Zeit bis zum Fest der Liebe nun wahrlich noch fesselnder gestalten. Mit „morbiden Gedanken“ spinnen Verbrecher, Betrüger und Mörder zielstrebig ihr Netz um „perfekte Mordopfer“. Kurz, kurzweilig und ganz schön kriminell! „Haben Sie auch schon einmal überlegt, was Sie mit der Leiche anstellen würden?...Man könnte die Einzelteile eines Toten einfach ihn alle Welt verschicken.“ Mörderische Pläne, ausgeheckt von so arglos scheinenden Zeitgenossen. Und wenn sich der Weihnachtsmann „mit einer für seine Leibesfülle erstaunlichen Geschwindigkeit ins Zimmer geschoben und die Tür zum Korridor geräuschlos hinter sich geschlossen“ hat, heißt das noch lange nicht, dass er in friedlicher Weihnachtsmission kommt! Eine herrliche Mischung und eine prima Alternative zu allzu rührseliger Adventsstimmung. Ein attraktives Buch, das für ein paar Wochen zum Begleiter wird, für so eine Geschichte ist allemal Zeit, auch im Weihnachtsstress! Hübsche Idee der Autorinnen und der Herausgeberin Gisa Klönne: jede Geschichte ist mit dem Titel eines Weihnachtsliedes überschrieben, gaukelt heile Welt vor, die sich dann aber auf jeweils nur wenigen Seiten als alles andere als heil und harmonisch herauskristallisiert. „Morgen kommt der Weihnachtsmann“...na, ja, wer’s denn glaubt, zumal aus der Küche ein seltsam „süßlicher Fleischgeruch“ wehte... Allesamt, auch das ein Pluspunkt für das Buch, sind es bisher unveröffentlichte Geschichten, viele der Autorinnen sind bekannt, wie Gisa Klönne selbst, daneben Jutta Wilbertz, Ursula Steck oder Christa von Bernuth. Und einen literarischen Hang zum Kriminellen haben sie alle. „Ich unterdrückte das Zittern meiner Hand, in der ich jetzt die Pistole halte.“ Na dann: „Fröhliche Weihnachten überall“.--Barbara Wegmann 5 Kundenrezensionen:Stimmungshemmer 3 von 5 PunktenWer Weihnachten liebt, sollte den Adventskalender-Krimi " Leise rieselt der Schnee", von der Herausgeberin Gisa Klönne, besser nicht lesen. Fast alle Kurzgeschichten handeln von frustrierten Menschen, die das Fest und alles drum herum hassen. Teils verkappte alleinstehende Personen, die aus ihrer schlechten Laune heraus Morde begehen. Hauptsächlich sind es die (armen)Männer, die Teils völlig unschuldig, meist sehr nett, nur sich leider, zur falschen Zeit am falschen Ort befinden. Nur lustig war die Geschichte mit dem Einbrecher, der seine Beute zurücklassen musste. Doch überwiegend morden Frauen, nachzulesen auf den vorletzten Seiten und nehmen sich auf der Letzten, entweder das Leben oder stellen fest, dass sie den Falschen umgebracht haben. Da aber das Taschenbuch auf Platz 1 der Bestsellerliste steht, muss ich wohl was falsch verstanden haben. Mal was anderes 5 von 5 PunktenEndlich nicht immer nur Geschichten, wo alles friedlich und harmonisch abläuft, ein wirklich geniales Buch und eine super Geschenksidee, oder einfach zum Selber schenken!! Der Adventkalender ist eindeutig zu kurz .... 5 von 5 PunktenLeider hat das Buch nur 24 Kurzgeschichten, also für jeden Tag im Advent eine. Ich hatte mir auch ganz fest vorgenommen, wirklich nur eine Geschichte am Tag zu lesen.....am dritten war dann der Spass vorbei und ich hab eine Geschichte nach der anderen "verschlungen" (so wie als kleines Kind, wenn man einfach nicht begreifen wollte das es nur ein Kästchen zum Aufmachen gibt, aber ihr kennt das ja ;-)) Die Geschichten sind witzig und spannend geschrieben und die Titel sind immer nach bekannten Weihnachtsliedern gewählt. Alles in allem ein super Buch. Es eignet sich aber also vor allem für "Lesefaule" die gerade mal eine Kurzgeschichte schaffen, aber wer weiß, vielleicht können sich die dann auch nicht mehr "bremsen"..... enttäuscht vom Adventskalender 3 von 5 PunktenLeider habe ich von einem Kalender was anderes erwartet... Die Geschichten mögen zwar ganz nett sein, aber bei einem Kalender geht es doch ums Türchen aufmachen! Hier gibts nur 24 Geschichten, die man nacheinander lesen kann, das finde ich wirklich sehr schade. Ich bin begeistert! 5 von 5 PunktenIn der Vorweihnachtszeit ist es immer dasselbe. Stress, Hektik und keine Zeit für garnichts. Außerdem braucht man tausend Geschenke für mindestens zweitausend Menschen, die einem wert und teuer sind. Die Geschenke allerdings sollten weniger teuer, dafür aber umso origineller ausfallen. Da kommt mir dieses Buch gerade recht. Ich selbst habe es (das muss ich gestehen) an drei Abenden ausgelesen, das liegt aber sicherlich nur daran, dass ich schon vor der Adventszeit damit angefangen habe. Also, um es kurz zu machen: Wenn Sie eine Krimifan kennen, von dem sie nicht so genau wissen, welche Sorte er bevorzugt (es ist in diesem Metier ja wie mit den Pralinen, man kann sich schon sehr vertun ...), dann greifen Sie hier zu. Es lohnt sich. |
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Die Leber wächst mit ihren Aufgaben. Kurioses aus der Medizin von Eckart von HirschhausenTaschenbuch von Rowohlt TB-V. Rnb.Preis bei Amazon: EUR 9,95, Angebote ab EUR 5,90 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499623552, Erscheinungsdatum: April 2008, Auflage: 16., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Enttäuschend 1 von 5 PunktenAlso das ist nix. Ähnlich wie auch Sebastian Sick oder die Bücher von Dieter Nuhr. Langweilig, uninspiriert und aalglatt. Kann man so weglesen. Bleibt nix hängen. Hatte ich sooo schwach nicht erwartet... Nett, nicht mehr.... 3 von 5 PunktenDieses Buch sollte man tatsächlich als Kabarettprogramm eines Arztes sehen, das sich manchmal auf neueste Forschungsergebnisse in der Medizin bezieht, hauptsächlich jedoch humoristisch über den menschlichen Alltag sinniert und lästert. Der durchaus feinsinnige Humor von Hirschhausens, drängt medizinische Fakten sehr stark in den Hintergrund, welche wenn überhaupt stark simplifiziert widergegeben werden. Ist das schlecht? Nein, nicht unbedingt, vor allem wenn man weiß, was einem in diesem Buch erwartet. Wer also den Schwerpunkt auf populärwissenschaftliche Erkenntnisse aus der Medizin gewürzt mit Hirschausens Humor setzt, wird hier enttäuscht. Der geneigte Leser sollte dann eher auf Bücher wie "Quirkologie" oder "Welcome to your Brain" setzen. Wer jedoch Hirschhausens feinsinnige Art von Kabarett schätzt, wo auch mal medizinische Elemente vorkommen, der wird hier sicher gut bedient. Drei Sterne als Kompromiss zwischen meinen enttäuschten Erwartungen und meiner Anerkennung für Hirschhausens netten Humor. Das Buch hatte ich übrigens nach drei Stunden fertig gelesen - also leichteste Lektüre. kurzweilig, amüsant, anregend..... 4 von 5 PunktenDen Namen Eckhart von Hirschhausen muss man sich merken. Nicht nur, dass er ein ausgezeichneter Kabarettist ist, der live sein Publikum jederzeit zu begeistern weiss, auch als Schriftsteller kann er sich sehen lassen. Sein Buch fasst Teile seines Programmes in schriftlicher Form zusammen. Und das geling dem Dr. med wirklich ausgezeichnet, auch wenn mir etwas der sogenannte rote Faden fehlt. Aber waren mir live nicht alle seine Pointen sofort offensichtlich, ist dies nach der Lektüre des Buches mit einer Ausnahme der Fall (die Ausnahme ist die Sache mit der Bahn und Buddha...). Ingsesamt liegt hier Lektüre vor, die nie langweilig, sondern anregend und komisch ist. Und zum Lachen hat unser Leben z. Zt. ja wirklich wenig zu bieten. Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie bei der Lektüre laut Lachen oder zumindestens Schmunzeln müssen. Bei mir ist dies auf einem langen Flug von Zürich nach Hongkong der Fall gewesen, was dazu führte, dass mein Sitznachbar sich ebenfalls das Buch kaufen will. Allerdings, für meinen Geschmack sind die beiden letzten Kapitel des Buches gegenüber den anderen Kapiteln deutlich weniger amüsant, weil schwieriger zu verstehen. Fazit eines Werkes, dass so auf dem deutschen Buchmarkt seinesgleichen sucht: von Hirschhausen muntert auf, immer nach dem medizinischen Motto "Lachen ist gesund" Interessanter Titel - ansonsten überwiegend langweilig! 1 von 5 PunktenZugegeben der Buchtitel weckt Interesse, die Beiträge sind sehr großzügig gegliedert (bringt Seiten). Aber der Inhalt bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück, ein paar kleine Schmunzler; das war es dann auch schon. medizinische und biologische Fakten augenzwinkernd präsentiert! 5 von 5 PunktenMir hat das Buch von Eckart von Hirschhausen echt super gefallen. Da ich häufig medizinische Fachliteratur lese, die manchmal etwas trocken geschrieben ist, habe ich mir zur Abwechslung und "zur Belohnung" mal Herrn von Hirschhausens satirischen Abriss über medizinische und (evolutions-)biologische Fakten gegönnt - und bereue es nicht! Das Buch ist ein durchweg fröhliches Lesevergnügen. Es ist in einzelne, kürzere, voneinander unabhängige Abschnitte untergliedert, so dass es sich garadezu anbietet, das Buch kapitelweise zu erschmökern: immer mal zwischendurch, wenn man sich gerade ein wenig erheitern möchte. Und in fast jedem Kapitel findet man sich selbst (oder vielmehr die Eigenheiten des eigenen Körpers) darin wieder. Herrlich ironisch geschrieben sind unter anderem seine Erklärungen zum Sauna-Besuch, sein Erfahrungsbericht über den Matratzenkauf (jawohl, Matratzenkauf ist immer noch Vertrauenssache, nachzulesen in: "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben", ab Seite 47), das Kapitel "Sex und seine Folgen" und der Artikel "Cellulitis - die Dramen der Damen". Ich habe mich von Herrn Hirschhausen prächtig unterhalten gefühlt und mich beim Lesen köstlich amüsiert! |
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Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land. Roman von Uwe TellkampGebundene Ausgabe von Suhrkamp VerlagPreis bei Amazon: EUR 24,80, Angebote ab EUR 23,77 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3518420208, Erscheinungsdatum: Sept. 2008, Auflage: 1 |
5 Kundenrezensionen:Ich finde dieses Buch sehr gut 5 von 5 PunktenIch finde dieses Buch sehr gut. 2009 soll ein ähnliches Buch von Johanna Ancke herauskommen, auch über Dresden, geschrieben aus der Sicht eines französischen Arztes, der im Jahr 1965 den "Wilden Osten" erlebt, aus Liebe hier bleibt und mit Stasi und Konsorten zu tun bekommt. Es ist auch autobiographisch. Ich freu mich drauf, auch einmal die Seite der "Fremden " zu lesen zu bekommen, die den Osten als absurd kennen lernten. Titel soll wohl "Liebe, Leid und Zonengrenze - Willkommen in der DDR" sein. Ich finds nur noch nicht bei Amazon. Herr Tellkamp im Turm 2 von 5 PunktenEine kleine Ergänzung zu anderen Rezensionen. Dieses Buch ist empfehlenswert.Es zeigt nämlich, die Sieger schreiben nicht nur die Geschichtsbücher, sondern es finden sich auch talentierte Autoren, die sprachgewaltig und gut komponiert, dieses angesagte undifferenzierte Geschichtsbild literarisch unterfüttern. Tellkamps Roman beginnt in Dresden im Dezember 1982. Kälte, Tristesse, Mangel und Geducktheit. Mietskasernen mit Strohrädern (?), flatternde, traurige Wäsche (S.172), Müll auf der Straße. Für einen Wintermantel für den Gatten(Chirurg)muss die Ehefrau fünf Stunden anstehen (S.65),die durch die düsteren Straßen hastenden Frauen tragen graue und braune Kopftücher, die Männer Fell-Schapkas(S.162, die Kopfbedeckungen der verhassten Russen).Wer Glück hat, bekommt ein paar Fellreste aus einer Fabrik und klöppelt sich daraus ein Mützchen/S.67). Im Kaufhaus schlichtet der ABV(!), von der Verkäuferin fix gerufen, einen Streit: "Bürgerin, Sie haben die Ware beschädigt, also hat die Bürgerin Verkäuferin Anspruch auf Schadenersatz."(S161)usw. usf. Wer in der DDR gelebt hat,versteht den Unsinn in Inhalt und Sprache. So holzschnittartig lassen sich die Gründe für die notwendige Wende nicht erklären, auch nicht auf 973 Seiten.Und darum geht es doch wohl! Tsunami 4 von 5 PunktenDie Geschichte entwickelt sich wie ein Tsunami: Zuerst deuten an der Oberfläche fast unmerkliche Zeichen auf Gefahr und Verderben hin. Eine scheinbar harmlose Welt, Familiengeschichten, Berufsprobleme, ein bißchen Ehebruch, Pubertätsalltag, Wohnungsnot, Güterknappheit in allen Lebensbereichen, Schwerfälligkeit und Selbstgefälligkeit des Apparats, stets gegenwärtig die Furcht vor Spitzeln, bis hinein in die erste Primanerliebe, Erpressung und Bestechung. Allgegenwärtige Kontrolle, aber, alles in allem, ein fast ungetrübtes großbürgerlich intellektuelles Leben gut dotierter Ärzte, Ingenieure, Firmenleiter, Schriftsteller. Nicht von ungefähr arbeitet Meno, eine der Hauptfiguren, über Spinnen und ihre Netze: Ein dichtes Netz staatlicher Kontrolle und ein enggeknüpftes persönlicher und beruflicher Beziehungen ist ausgespannt. Dazu, dazwischen, darüber (?) die -für mich- oft zu ausladenden Gemälde der metaphernreichen Orts- und Situationsschilderungen, viele Farben, eine Fülle feinsinnigster Beobachtungen, meist dunkle, schmutzige Schattierungen, bedrohliche, alles überwuchernde Pflanzen, Verfall, Fäulnis. Die Umwelt wird bis ins Detail gezeichnet: Schade, daß kein simpler Stadtplan an Stelle der liebenswerten, aber unbrauchbaren Zeichnungen die Orientierung erleichtert. Aber Google hilft aus der Verlegenheit. Eine Ozeanwelle, die lange, fast unmerklich anrollt und plötzlich alles mit sich reißt. Das Vergehen der Zeit ist markiert in den wechselnden Jahreszeiten und dem abundanten Hinweis auf Uhren. Wie in vielen Romanen, man denke an Roths "Radetzkymarsch", ein Fest vor der Katastrophe: Aber die Hochzeit wird in Gewitter und Regen ersäuft. Dann der Absturz: Die erschütternden Szenen des Kasernenalltags, 0815 ist etwas für Mädchenpensionate, grandios das Aufbegehren im Schriftstellerkongress, die Groteske auf dem Bahnsteig im Versuch, den Soldaten des Brudervolkes zu helfen, die Arbeitsbedingungen in den riesigen Kohlekombinaten, Stromausfall und Chaos in den Kliniken, die Miltärgerichtsbarkeit. Entscheidende historische Wenden werden in Familiengeschichten dargestellt: Die "Buddenbrooks", Roths "Radetzkymarsch", Feuchtwangers "Wartesaal"-Trilogie, und jetzt "Der Turm". Ein würdiges Buch in einer ehrwürdigen Genealogie. Man muß Dresden einen bibliophil-archäologischen Besuch machen. Woraus besteht der Kern des sozialistischen Systems? 5 von 5 Punkten"Die Idee, daß er nun im Inneren des Systems angekommen sein mußte, ließ Christian eine lange Zeit in der noch längeren Dunkelheit der Zelle nicht los." (S. 827) Eine herzzerreißende Allegorie auf das Wesen des Sozialismus- nur Schwärze und Dunkelheit! Möge der Roman dabei helfen, uns vor einer erneut heraufziehenden sozialistischen Knechtschaft zu bewahren, denn schon wieder erhebt dieses Monster sein widerliches Haupt, zeigt ungeniert seine häßliche Fratze! Allen Ernstes wird bei Maischberger bespielsweise gefordert, uns den Sozialismus zurückzugeben. Ein Wiedergänger Honeckers steht in den Startlöchern. Im Gesundheitswesen herrscht Planwirtschaft in Reinform. Die Erfassung der Bürger und deren Bewegungsprofil ist diesmal dank besserer technischer Möglichkeiten wahrhaftig vollständig und lückenlos. Der Autor versteht sein Handwerk, beherrscht die deutsche Sprache meisterhaft, was heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich ist. Seine Beschreibungen erzeugen beim Leser exakt jene Emotionen, die man an Stelle der handelnden Person in jenem Moment auch hätte- bis hin zur körperlichen Übelkeit, beispielsweise bei der Einberufung. Wie kann man ehrlich lügen? Der Autor vermittelt es dem Leser schlüssig. Was ist Gemeinschaft- immer nur Notgemeinschaft! Der Leser aber ist Teil derselben- und wird sein Gegenüber in der Realität in einem Versprecher möglicherweise mit "Herr Rhode" anreden. Es ist alles andere als vorbei und wird uns leider mit hoher Wahrscheinlichkeit in veränderter Form wieder heimsuchen! Geschichte aus einem versunkenen Land 3 von 5 Punkten... und genau als solche bewerte ich das Buch, nicht mehr und nicht weniger. Wer als Leser mit der Erwartung herangeht, tatsächlich etwas über das Leben und die schließliche Aufbruchsstimmung der Menschen in der Ex-DDR zu erfahren, wird enttäuscht. Der Autor beschreibt detailverliebt, überfrachtend und mitunter sogar geschwätzig eine Randgruppe von einigen wenigen Intellektuellen und deren familiärem und nachbarschaftlichem Anhang. Diese Randgruppe gab es, doch sie ist nicht interessant genug, um hieraus Stoff für ein Buch von fast 1000 Seiten zu weben. Man muss hier als Leser schon viel Zeit und Geduld aufbringen, sich in die, mitunter schon an Mystik und Morbidität grenzende Handlung einzulesen, was mir persönlich nicht immer gelang. Die beschriebenen Hauptpersonen blieben bis zur letzten Seite blass und unpersönlich; mir als Leser fehlte der Kontakt zu ihnen, weshalb mir das Buch auch regelrecht unsympathisch erscheint. Ich kann nicht nachvollziehen, weshalb das Buch so hochgelobt und fast als etwas Besonderes herausgestellt wird. Der "Wenderoman", als den ihn Einige preisen, muss erst noch geschrieben werden. |
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Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise von Richard David PrechtBroschiert von Goldmann HCPreis bei Amazon: EUR 14,95, Angebote ab EUR 12,40 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3442311438, Erscheinungsdatum: Sept. 2007 |
5 Kundenrezensionen:Unreif 1 von 5 PunktenDie Rezeption des Buches durch die Medien, und letztlich auch durch die Käufer, ist das eigentlich verwunderliche an diesem Buch. Precht nimmt ein einfaches Rezept: ein bißchen Philosophiegeschichte, ala Wikipedia, ein bißchen Populärwissenschaft zu aktuellen Themen (Pränataldiagnostik, künstliche Befruchtung etc.) und vor dem Zeitgeist brav katzbuckelnde "Fragen" - die er sich noch nicht einmal zu beantworten scheut. Spirituelle Lehren, wie etwa den Buddhismus, tut Precht als "wohl doch nicht so geeignet" ab - nur um die (offensichtlich nicht verstandenen Kerngedanken) ein paar Seiten später zu loben. Was fasziniert nun die Käufer daran? Nun, wahrscheinlich gerade das. Mainstreamkonsumenten kommen voll auf ihre Kosten. Nichts an dem Buch ist neu, originell oder gar wichtig. Der Leser wird weder ge- noch überfordert. Wer gefordert werden will, kann sich mal daran versuchen: Spirituelle Dissonanz: Wie mensch erwachsen wird oder daran: Eine neue Erde: Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung Der Titel ist leider das beste 2 von 5 PunktenAngelockt durch den witzigen Titel habe ich mir das Buch spontan gekauft, aber ehrlich gesagt nicht zu Ende gelesen. Wer sich ein bißchen auskennt mit philosophischen und naturwissenschaftlichen Fragen, langweilt sich ab der ersten Seite. Und wer sich weniger auskennt, sollte besser Sofies Welt lesen. Das ist um Längen geistreicher und vor allem unterhaltsamer geschrieben. An diesem Werk dagegen ist der Titel das Witzigste, und der stammt nicht einmal von dem Autor selbst, wie er ehrlicherweise gleich am Anfang zugibt. Alles andere ist weder interessant geschrieben noch originell. Ich weiß jetzt immer noch nicht,wer ich bin, sondern nur, wieviel Geld ich für das Werk ausgegeben habe. Beim Aufräumen habe ich es gleich wieder entsorgt. Den einen Stern gebe ich für den immerhin löblichen Versuch, den anderen dafür, dass wenigstens kein Quatsch drinsteht. Unterhaltsamer Rundumschlag 4 von 5 PunktenDas eines der Bücher, die so einmal eine ganze Reise durch die Vergangenheit und Disziplinen macht. Ich bin nur ein Viertelwissender, also ist für mich ein Halbwissen schon eine Steigerung. Nun, es mag argumentativere Bücher geben oder unterhaltsamere. Aber es ist halt einfach, verständlich und locker geschrieben, dass es mir recht viel Spaß machte, es zu lesen. Das Ende wirkt banal. Aber wahrscheinlich genauso banal wie das Leben selbst. Philisophische Reise durch eine interessante Welt voller Fragen! 5 von 5 PunktenDer Titel ist mir schon lange ins Auge gefallen, da ich ihn echt sehr witzig und originell finde. Normalerweise befasse ich mich nicht mit dem Thema Philosophie und nachdem ich "Sofies Welt" von Jostein Gaarder gelesen habe, dachte ich, dass ich nicht unbedingt weitere Bücher darüber lesen würde. Zwar fand ich auch Sofies Welt schön und die Geschichte hat einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen, aber es konnte mich nicht ganz für dieses Thema gewinnen. Und was Gaarder wohl anregen, aber nicht vertiefen konnte, hat Precht nun geschafft. Er konnte mich mit "Wer bin ich und wenn ja, wie viele" richtig für die Philosophie begeistern und interessieren. Mit den vielen bekannten Philosophen und ihren "infrage stellen", wurde ich sehr zum Nachdenken angeregt und einiges werde ich wohl nun auch mit anderen Augen betrachten. Deswegen ist dies auch ein wertvolles Buch für mich geworden, eben weil dieses Fragen stellen echt Bedeutung bekommen hat, da ich persönlich (und da werde ich nicht die Einzige sein) vieles als normal und natürlich ansehe, ohne es zu hinterfragen. Außerdem ist dieses Buch fesselnd geschrieben und sehr interessant. Nie erschien es mir langweilig oder gab mir das Gefühl, an dieser Stelle hätte es kürzer sein können. Dabei wird hier keine Geschichte erzählt, sondern hier wird fast nur auf die Philosophie eingegangen. Aber auch andere Bereiche werden mit der Philosophie verbunden, wie Soziologie, Biologie, Psychologie, Theologie und Forschung, wobei der Autor immer verständlich bleibt. Ganz besonders geht er auf das Thema Hirnforschung ein und wirft auch auf diesem Gebiet viele Fragen auf, über die ich nie nachgedacht hätte, obwohl es sehr beeindrucknd auf mich gewirkt hat. Über bekannte Philosophen werden kurze Biografien eingebaut, welche meistens ein neues Kapitel einleitet, wie z.b. von Nietzsche, Descartes, Mach, Wittgenstein, Kandel, Schopenhauer, um nur einige bekannte zu nennen. Dabei hat Precht es geschafft, ein gutes Bild von ihrer Arbeit und ihrem Leben zu schaffen. Der Bekanntheitsgrad dieser Personen, bereicherte dieses Buch und es war informativ und lehrreich. Fragen, Antworten, Denken, Wahrnehmung, Wirklichkeit, Logik, Moral, Sinn, Verstand, Theorien sind z.B. einige Stichworte, mit dem sich dieses Buch befasst. Fragen wie "Woher weiß ich, wer ich bin?", "Was kann ich wissen?", "Kann ich wollen, was ich will?", "Was darf ich hoffen?", "Hat das Leben einen Sinn?" und noch viele weitere werden hier ausführlich behandelt. Der Anhang beinhaltet ein Literaturverzeichnis, welches zugrunde gelgte, zitierte, vertiefende und weiterführende Literatur zu den behandelten Fragen enthält. Dies kann den interessierten Leser behilflich sein, wenn er weitere Bücher über die Philosophie lesen möchte. Das hat Precht sehr übersichtlich und für jedes Kapitel extra gemacht, so dass man sofort weiß, welche Literatur für welches Thema und über welche Philosophen die richtige ist. Außerdem enthält das Buch ein überschaubares, alphabetisch geordnetes Personenregister, wo man nachsehen kann, wo diese Personen vorgekommen sind. Ich kann dieses Buch absolut weiter empfehlen, da ich auf lehrreiche Weise sehr gut unerhalten wurde. Mäßig 2 von 5 PunktenEher enttäuschendes Hörbuch. Das Buch hält nicht, was der intelligente Titel verspricht. Hörenswert ist max. CD Nr. 3, auf der man ein paar neue, interessante Gedanken finden konnte. CD 1 und 2 enthalten nichts anderes als "die Geschichte der Philosophie", diese gibt es aber schon in besseren Varianten (z.B. die Reihe "Große Denker"). |
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Feuchtgebiete von Charlotte RocheBroschiert von Dumont BuchverlagPreis bei Amazon: EUR 14,90, Angebote ab EUR 9,99 ![]() 2,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3832180575, Erscheinungsdatum: Oktober 2008, Auflage: 22., Aufl. |
5 Kundenrezensionen:Bewundernswertes Durchhaltevermögen 1 von 5 PunktenÜber das Buch ist viel, wenn nicht sogar schon alles hier im Forum gesagt. Zusammengefasst: es ist unoriginell, pennälerhaft, holprig im Stil und vollkommen unspannend, aber, was zwar keinen Stern verdient, jedoch aufrichtigen Respekt, ist die Tatsache, dass Frau Roche ein ganzes Buch lang durchgehalten hat, ohne Selbstzweifel oder gar dem Gefühl, dass manches weder gesagt noch geschrieben werden muss um der Welt nicht zu fehlen. Bleibt die Hoffnung, dass diese Beharrlichkeit und Disziplin in Bälde zu einem echt interessanten Werk führt. Ich drücke die Daumen! Ehrliche Ausdrucksweise 5 von 5 PunktenAlso ich finde das Buch ja toll. Für viele mag es seltsam oder gar schockierend klingen, wie sich Charlotte Roche in Ihrem Roman ausdrückt. Wenn man drüber nachdenkt, benutzt Sie eigentlich Wörter, die jeder kennt. Auch wenn es manchmal, ich nenn es mal 'krass', rüberkommt. Ich finde mit Ihrem Schreibstil kommt Sie sehr gut an. Zumindest bei jüngeren Erwachsenen oder Jugendlichen. Liebe Grüße Jessica M. Wer sich gegen die Gesellschaft stellt... 4 von 5 Punkten...muss damit rechnen, daß sie ihn zerreisst! (siehe die meisten Rezensionen hier) Ich fand das Buch gut. Man muss es allerdings auch "zu lesen wissen", sag ich mal. Die Autorin führt durch ihre Protagonistin Helen einiges Vertretbares auf (Hygiene/Rasierwahn bei Frauen, Entfremdung des eigenen Körpers etc.), um ihre Theorien dann äußerst überzeichnet zu untermauern. Ab und an überspannt sie ein bisschen den Bogen, so daß es mehr langweilt, wenn sie was Ekliges schreibt nur um des Ekels willen - während sie an anderen Stellen erstaunlich intolerant rüberkommt. Wo es zb. um eine mollige Prostituierte und deren Hängebrüste geht. Also wenn schon Körper, dann auch richtig! Auch ein dicker Körper ist schön und erwähnenswert! Alles in allem würde ich sagen, könnte es ruhig eine Fortsetzung geben. Denn ich würde schon gern erfahren, wie es weitergeht mit Helens Familie, ihrem Krankenpfleger, usw. Denn es gab ja auch tatsächlich eine Story drumherum ;) Schlechter geht's nicht 1 von 5 PunktenWas soll ich sagen? Dieses Buch ist eine Katastrophe. Armes Deutschland, dass so ein Buch auf den Bestsellerlisten landet. Aber das war ja wohl auch das Ziel: Verkaufszahlen. Nun gut, Aufgabe erfüllt, aber der Inhalt des Buches ist eine Katastrophe. Gibt es eigentlich jemanden, der einen Handlungsstrang darin erkennen konnte? Vermutlich nicht. Wer auch nur einen Schatten von Anstand, Moral und Ehrempfinden in sich hat, sollte das Buch besser nicht lesen, er würde sich nur ärgern und ekeln. Für mich das schlimmste Buch, das ich jemals in Händen gehalten habe und das erste Buch, das ich einfach in die Papiertonne gehauen habe. Und wen diese Review jetzt lockt, doch noch in das Buch zu sehen: Ich rate ernsthaft davon ab, oder haben Sie sonst nichts, über das Sie sich ärgern können? Ich empfehle der Autorin einen guten Psychologen, dem Verlag mehr Geschmack und ein gutes Marketing, um das Image wieder aufzupolieren und jedem Leser, der dieses Buch als positiv bewertet aus tiefster Seele "gute Besserung". Ich drücke alle Däumchen dafür. Warum??? 1 von 5 PunktenBeim Lesen des Buches stellte sich mir ständig die Frage: warum schreibt jemand soetwas? Nach etwa einem Drittel des Buches fragte ich mich ferner: warum wird soetwas verlegt? Glücklicherweise hatte ich mir das Buch nur ausgeliehen und somit keinen Pfennig dafür ausgegeben, denn das wäre eine komplette Fehlinvestition gewesen. Wirklich schade um das Papier auf dem es gedruckt ist und selbst ein Stern ist noch zu viel!!! |
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Die Tore der Welt von Ken FollettGebundene Ausgabe von Luebbe VerlagsgruppePreis bei Amazon: EUR 24,95, Angebote ab EUR 19,99 ![]() 3,5 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3785723164, Erscheinungsdatum: Februar 2008, Auflage: 1 |
Aus der Amazon.de-Redaktion18 lange Jahre hat Ken Folletts nicht eben kleine Fan-Gemeinde auf eine Fortsetzung seines Bestsellers Die Säulen der Erde warten müssen. Lange hat sich der Autor geziert, bis er dem Bitten des Publikums und der Verlage endlich nachgab und sich für einen Vorschuss von immerhin 49 Millionen Euro an die Arbeit machte. Und schon nach ein paar der stattlichen 1.300 Seiten von Die Tore der Welt weiß man: Für die Verlage hat sich dieser Vertrauensbonus ebenso gelohnt wie für die Leser das Warten. 200 Jahre sind in im südenglischen Kingsbridge vergangen, wo Follett seine Geschichte auch diesmal angesiedelt hat. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die Nachfahren der Helden von einst. Entlang ihrer Schicksale führt uns der Autor, der sich bei seinen Recherchen von gleich drei Historikern zuarbeiten ließ, ausgesprochen kundig durch die Welt des 14. Jahrhunderts: Durch Caris, die der Verbrennung als Hexe durch den Eintritt in ein Kloster entkommt, lernen wir Manches über die Pest und die mittelalterliche Medizin. Mit der Baukunst der Zeit macht uns der Architekt Merthin, Caris` Geliebter, vertraut. Auch den Gegensatz zwischen einem ebenso selbstsüchtigen wie hemmungslosen Adel auf der einen und der Masse der besitzlosen Leibeigenen auf der anderen Seite führt uns der Autor mit großer Souveränität in seiner gewohnt schnörkellos-direkten Sprache anhand persönlicher Schicksale vor Augen: ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann... Gewiss: In Wahrheit hat es wohl keine beinahe verbrannte Hexe zur Leiterin eines Nonnen- und erst recht keines Mönchsklosters bringen können. Und überhaupt muss man natürlich davor warnen, seine historische Bildung nur aus historischen Romanen zu beziehen: Dennoch: Die Tore der Welt ist eine nicht nur spannende, sondern sehr wohl auch historische lehrreiche Lektüre. -- Alexander Dohnberg, Literaturanzeiger.de 5 Kundenrezensionen:Inszenierte Leung = Verstümmeltes Hörbuch 1 von 5 PunktenHabe kürzlich die Tore der Welt als ungekürztes Hörbuch gehört. Manche sagen "Soap im Mittelalter" dazu - ich fand's trotzdem spannend. Vor allem die ungekürzte Lesung mit Tobias Kluckert als Sprecher war prima und wirklich stimmungsvoll. Aber vorsicht: Habe versehentlich im Buchhandel die gekürzte Fassung mit Joachim Kerzel als Sprecher nochmal gekauft, um das Hörbuch zu verschenken ... und musste dann mit Schrecken der gewaltigen Verstümmelung lauschen. Das nennt sich dann aber nicht etwa "gekürzte Lesung" sondern "inszenierte Lesung" ... bedeutet aber, dass die Lesung extrem gekürzt ist (924 Minuten vs. über 3000 Minuten) ... Klar, der Handlungsstrang ist noch erkennbar, aber die ganze Stimmung ist verloren. Lieber Lübbe Verlag: wie kann man das einem Buch antun? Und warum ist die Kürzung nicht deutlich auf dem Cover ersichtlich? Hierfür sollte es eine neue Kategorie in der Bewertung geben: "0" SterneDie Tore der Welt (12 CDs). Gut aber nicht so gut.... 3 von 5 PunktenDieser Roman ist nicht wirklich eine Fortsetzung von den Säulen der Erde. Aber wenn man den vorhergegangenen Teil gelesen hat, fühlt man sich dem ganzen sehr vertraut. Während es in dem ersten Teil um den Bau der Kathedrale in der fiktiven Stadt Kingsbridge geht, spielt die aktuelle Geschichte nun 200 Jahre später rund um die Kathedrale. Das Buch ist gut zu lesen und auch unterhaltsam, allerdings ist es bei weitem nicht so fesselnd wie der erste Teil. Besonders im ersten Teil des Buches hat es doch einige Längen zu überbrücken. Fazit: Ein gutes Buch, nicht mehr... Langweilig, nervig, kitschig, völlig unrealistisch 1 von 5 PunktenWie andere vor mir kann ich mich nur enttäuscht über das Buch äußern. Der Inhalt scheint 1:1 vom Vorgänger übernommen, aber kleine Details, die den Vorgänger zu einem guten Buch machten, finden sich nun nicht mehr. Insbesondere meine ich dabei die kleinen Wissensbrocken über damalige Technologie und Lebensweise. Leider "denken" und handeln die Leute völlig unglaubwürdig. Insbesondere das Verhältnis von Frauen und Kindern zu den Männern ist verbogen, damit man mal wieder feministisch idealisiert überhöhte "starke" Frauen zeigen kann. Einfach nervig, daß scheinbar kein Buch mehr geschrieben werden kann, ohne ständig auf diesem Zeugs rumzureiten. Irgendwie sind alle Ereignisse und ihre Folgen in dem Buch so klinisch sauber getrennt und werden fast mathematisch exakt abgehandelt, als ob das Leben nur aus Schwarz und Weiß bestünde und sich alles berechnen ließe, die Guten immer nur gut und letztendlich erfolgreich, die Bösen nur schlecht und am Ende bestraft wären. Naja, es geht immer mehr bergab. Finde schon fast keine guten neuen Bücher mehr. Es hat mir gefallen 4 von 5 PunktenAls ich hörte, es gibt eine Fortsetzung zu "Die Säulen der Erde" hat es mich sehr gefreut. Natürlich habe ich es gleich gekauft und mich ans lesen begeben. Ehrlich gesagt, es war nicht ganz so fesselnd wie "Die S... ", aber auch hier lebt und leidet man wieder mal mit den Personen. Soap im Mittelalter 3 von 5 PunktenDa schon so viel über das Buch geschrieben wurde, möchte ich meine Rezension auf einen Punkt beschränken, der vielleicht bei einer Kaufentscheidung helfen kann: "Die Tore der Welt" wird als geschichtlicher Roman kategorisiert. Beim Lesen aber fühlte ich mich eher an diese typischen Fernsehserien der 1980er wie "Dallas" oder "Denver-Clan" erinnert: die ganze Handlung dreht sich um eine überschaubare Anzahl Personen, die alle irgendwie miteinander verwandt oder bekannt sind, und deren Freundschaften und Feindschaften, Intrigen und Bündnisse. Das 14. Jahrhundert bietet dazu eigentlich nur eine Kulisse, ebensogut hätte die Geschichte mit leichten Änderungen auch 100 Jahre später oder früher spielen können. Dazu kommt, dass die Denk- und Handlungsweisen vieler Charaktere anachronistisch, also unzeitgemäß, dargestellt sind - oft wirkt das, als wären Menschen aus unserer Zeit mit einer Zeitmaschine zurückgereist. Follett bezieht sich nur selten auf tatsächliche historische Ereignisse, der Schwerpunkt der Handlung liegt auf den persönlichen Interaktionen, sprich: dem Hick-Hack, der Hauptcharaktere. Kurz und knapp: Ein unterhaltsamer Roman, wenn man gern Familiendramen und Daily Soaps mag. Für Leser historischer Romane dagegen wahrscheinlich eher zu seicht. |
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Mieses Karma von David SafierBroschiert von Rowohlt Tb.Preis bei Amazon: EUR 8,95, Angebote ab EUR 4,44 ![]() 4 von 5 Punkten (durchschnittliche Bewertung) ISBN: 3499244551, Erscheinungsdatum: Mai 2008, Auflage: 11., Aufl. |
Aus der Amazon.de-RedaktionDie Nacht der Sterne naht, etwas anders als gedacht vielleicht. Kim Lange, Deutschlands wichtigster Polittalkshow-Moderatorin, soll der Deutsche Fernsehpreis verliehen werden. Nach peinlicher Pobacken-Pannenveranstaltung zwischen Wickert und Verona, folgt der endgültige Absturz auf dem Fuße. Dass ausgerechnet das Waschbecken einer herabstürzenden russischen Raumstation einen unserer brilliantesten Showköpfe kürzt, gehört zum Humorprogramm dieses Romans. Dann aber: Der Tag an dem ich starb, hat nicht wirklich Spaß gemacht. Gottseidank! Wir atmen auf. Die witzig-scharfzüngige Kim lebt weiter unter uns. Und dies darf durchaus wörtlich genommen werden! Gleißendes Licht, Leben im Schnellrücklauf, Tunnelblick. Alles wie gehabt. Dann allerdings wird's schwer kafkaesk. Sechs Beinchen? Rundes Köpfchen? Extrem lange Fühler? Kim Lange erkennt sich kaum wieder. Von der attraktiven Talklady zur gemeinen Ameise geschrumpft! Schuld war nur das böse Karma. Der große Ameisenbuddha tritt erklärend auf und tröstet: Echte Bösewichte, vom Schlage eines Hitler und Co., müssten gar als wiedergeborene Darmbakterien Buße tun. Kein rechter Trost für eine frisch Reinkarnierte. Und ab geht's zur Fronarbeit in einen Ameisenhügel, der fatal ans Innere des Mutterschiffs aus Independance Day erinnert. Dies ist der Ausgangspunkt für David Safiers Rückfahrtticket. Fans kennen seinen speziellen Humorsound, irgendwo angesiedelt zwischen forsch zeitgeistig, krachledern und naiv charmant, der schon TV-Serien wie Nikola, Berlin, Berlin, sowie Mein Leben und Ich zum Blühen brachte. Natürlich wird Kim Lange vom Ameisenbuddha auf den mühevollen Rückweg ins frühere Leben geschickt, ihr mieses Karma abzubauen und Buße zu tun bei allen von ihr Beleidigten und Betrogenen. Und ebenso natürlich bietet sich Safier hier Gelegenheit zum giftigsten und schnoddrig-fiesesten Sex and the City-Sprüchefestival. Am Ende dieser frühlingshaft leichten Jenseitsgeschichte muss die tote Moderatorin gar erkennen, dass es fürs richtige Nirwana gar kein Nirwana braucht. Nun wird die Ameise noch richtig adornig. Stimmen wir also ein in den Jubel unserer Kärntner Amazon-Rezensentin: "Wow"... Ich lese sehr viele Bücher und dieses ist das Beste, was ich je unter meine Augen bekam. Man sieht, manchmal brauchts nicht mehr! -- Ravi Unger 5 Kundenrezensionen:Unnachahmlich gut!! 5 von 5 PunktenDieses Buch ist herrlich!!! Es vertreibt trübe Gedanken, es bringt einen zum Lachen und lässt die Zeit wie im Flug vergehen! Ich habe selten ein Buch so schnell durchgelesen wie dieses. Einmal angefangen, kann man kaum noch aufhören, da der Stil unnachahmlich gut ist. Und am Ende wünscht man sich, dass es noch mindestens 100 Seiten mehr haben könnte. Man liegt abends im Bett, liest noch ein wenig und lacht und lacht und lacht! Absolut empfehlenswert!!!! Ein skurril-ironisches Buch für heitere Abwechslung 4 von 5 PunktenInhaltsangabe: Die erfolgreiche Fernsehmoderatorin Kim Lange führt ein sehr hektisches Leben, sodass sie kaum Zeit für die krisenbelastete Beziehung zu ihrem Mann oder für ihre Tochter hat. Am Abend nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises, für den sie nominiert wurde, stirbt sie, als ihr ein Porzellanwaschbecken, wel-ches aus einer alten russischen Raumstation stammt, auf den Kopf fällt. Da sie in ihrem Leben jedoch nur mieses Karma angesammelt hat, kommt sie nicht schnurstracks ins Nirwana sondern wird zunächst als Ameise wiedergeboren. Ihr Bau liegt in der Nähe ihres alten Hauses, sodass sie dieses auskundschaften kann. Dabei fällt ihr auf, dass ihre ehemalige Freundin Nina, die schon zu Lebzeiten eine Konkurrenz für sie darstellte, eine intensive Beziehung zu ihrem Mann aufzubauen ver-sucht. Von Eifersucht gepackt, muss Kim dies natürlich verhindern. Es gilt also gutes Karma zu sammeln, denn als Ameise lässt sich eine Anbändelung natürlich schlecht unterbinden. Doch dies erweist sich als schwierig, war Kims Handeln doch Zeit ihres Lebens von egoistischen Motiven bestimmt: Ihre Karriere hatte stets höheren Stellenwert als Mann und Kind und sie nutze jede noch so unmoralische Chance, sich beruf-licher Konkurrenz zu entledigen. Doch letzten Endes gelingt es ihr, die Reinkarnationsleiter immer weiter empor zu krabbeln, und wird unter anderem als Mehrschweinchen, Kuh, Kartoffelkäfer, Regenwurm und auch Hund wiedergeboren. Ihr Begleiter ist dabei stets der ebenfalls wiedergeborenen und aus der Ge-schichte bekannten Verführer Giacomo Casanova, der seit 1798 versucht, durch das Sammeln guten Kar-mas ins Nirwana zu gelangen. Unterdessen ist die Verlobung zwischen ihrem Ex-Mann und Nina Vollzogen und es wird für Kim höchste Zeit, ihre Familie, die sie mittlerweile gelernt hat wertzuschätzen, zurückzuero-bern. Als Buddah, dem sie nach jedem Tod erneut begegnet, Kim aufgrund ihrer guten Taten ins Nirwana aufsteigen lassen will ist es fast zu spät doch durch die Wiedergeburt als Mensch gibt der Erleuchtete ihr eine letzte Chance. Jedoch ist Kim nun im Körper einer übergewichtigen Pommesbudenverkäuferin, deren Seele bei einem Herzstillstand ins Nirwana aufstieg, gefangen. Doch da die Hochzeit von Kims verwitwetem Ehemann immer näher rückt, muss sie sich beeilen... Kommentar, Kritik und Empfehlung: Mieses Karma ist ein locker, leichtes Buch, welches ideal als Bettlektüre, zwischendurch auf dem Sofa oder beim Urlaub auf der Sonnenliege eignet. Sein Umfang ist überschaubar und die Handlung gleitet mit unnachlässlichem Vorwärtsdrang durch das Buch; deshalb sollte das Buch auch möglichst in einem kurzen Zeitraum gelesen werden. Das Buch ist in 58 kleine Kapitel gegliedert und jedes einzeln beinhaltet einen kleinen vorwärts bringenden Handlungsstrang, der fast zum Weiterlesen zwingt. Der sich dadurch ergeben-de Fluss wird durch einen konsequent parataktischen Satzbau unterstützt. Dennoch tritt die Sprache nicht hinter der rasanten Handlung in den Hintergrund. Im Gegenteil: der Text ist mit raffinierten sprachlichen Mitteln gespickt. Auf elaborierte Ausdrucksweisen folgen kurze und knackige Sätze; Fachtermini wechseln sich ab mit skurrilen Neologismen (supercalifragilistischexpialigetisch) oder Onomatopöien. Immer schwingt dabei eine feine Ironie in der Erzählerhaltung mit, die angesichts der sehr skurrilen Handlung auch von Nöten ist. Diese lässt im Übrigen auf großen Ideenreichtum des Autors rückschließen. Dennoch wirkt das Buch, da ihm die reale Reinkarnationsthematik zu Grunde liegt, nicht völlig unrealistisch. Ein besonde-res I-Tüpfelchen bieten auch die urkomischen Monologe des reinkarnierten Casanova, der aus seinen Erinnerungen heraus immer wieder die Handlung ironisch und in einem ihm ganz eigenen Sprachstil kom-mentiert. Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden Leser zu empfehlen, der ein heiteres Buch für Zwischendurch sucht. Jedoch muss man sich auf die manchmal wirklich absonderlich-komische Handlung einzulassen bereit sein. Besondere Freude werden natürlich Frauen an dem Buch haben, da ihm, obgleich es von ei-nem männlichen Autor verfasst wurde, eine klar weibliche Sicht der Dinge zu Grunde liegt, die Männern stellenweise ein gehöriges Maß an Empathie abverlangt. Mieses Karma gegen schlechte Wochenenden.... 3 von 5 PunktenNette Geschichte, auch wenn der Auftakt (Kim wird von einem Waschbecken einer Raumsation erschlagen) sehr der Serie "Dead like me" ähnelt (George wird von dem Klodeckel einer herabstürzenden Raumstation erschlagen) und auch sonst finden sich Ähnlichkeiten zur Serie. Flott und witzig geschrieben, eine Pointe jagt die andere, fast schon ein wenig zu viel des Guten (erinnert an einen Comedymarathon) .. zum Schluß schwächelt das Buch ein wenig, es fehlt an Kreativität und Ideenreichtum.. zieht sich unnötig in die Länge. Der Esprit der ersten Saiten ist weg. Schade drum. Trotzdem leichte, lustige Lektüre für Strand oder Regenwetter. Originelle Grundidee, schlechte Umsetzung. 2 von 5 PunktenDie Idee, die Hauptprotanistin Kim Lange als Ameise reinkarnieren zu lassen, klang vielversprechend, und auch die Präsentation des Buches und die teilweise sehr guten Rezensionen weckten in mir große Erwartungen auf ein abwechslungsreiches Lesevergnügen. Umso enttäuschter war ich, als ich das Buch dann las. Originelle Idee hin oder her, der Schreibstil des Autors ist ganz einfach schwach. Auf jeder Seite krampfhaft um Humor bemüht, schwache Dialoge und über weite Strecken einfach nur peinlich naiv. Irgendwann bei Seite hundert habe ich es dann genervt aufgegeben und nur noch bis zum Schluss geblättert, um zu sehen, wie die Geschichte ausgeht. Wenig überraschend wurden da natürlich noch ein paar plumpe Botschaften transportiert, von wegen, man müsse gut zu seinen Mitmenschen sein, um letztendlich in sein ganz persönliches Paradies zu gelangen. Grundsätzlich widerstrebt es mir, ein Buch schlecht zu rezensieren, ich lobe lieber die guten und schweige zu den schlechten, aber in diesem Fall überwog bei mir einfach die Enttäuschung nach den allzu großen Erwartungen (und David Safier wird es verschmerzen können, hat man ihn doch ohnehin schon zum Bestseller gepusht). Mein Fazit daher: Kein gutes Buch, kein guter Stil, kein wirklich guter Humor, in keiner Weise mit wirklich guten Humoristen wie z.B. Tommy Jaud oder Sophie Kinsella zu vergleichen. P.S.: Den zweiten Punkt habe ich für die Grundidee und den doch recht witzigen Einfall mit Casanovas Reinkarnation vergeben. Furchtbar 1 von 5 PunktenAuf keinen Fall empfehlenswert. Mir ist es empfohlen worden und ich kann es nicht verstehen wieso. Der Titel und die Beschreibung klangen sehr gut. Leider bin ich nur enttäuscht. Schlecht und plump geschrieben und das Ende total vorhersehbar. Also kurz: Finger weg. PS. Kann leider nicht Null Sterne geben, sonst würde ich es machen. |
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Wenn ich mich hinsetze, schreibe ich tagelang durch und gönne mir nur einen freien Tag in der Woche. Einen Teil vom Das Spiel des Engels habe ich in Los Angeles geschrieben. Ein Freund hat mir ein Arbeitszimmer überlassen und ich habe dort von 6 Uhr früh bis 2 Uhr mittags geschrieben, völlig gegen meine Veranlagung. Sonst arbeite ich immer nachts. Schreiben ist ein komplizierter Prozess, der mich viel Zeit kostet und für den ich mich ein wenig aus der Welt zurückziehen muss.
"Der Schatten des Windes" habe ich vor zehn Jahren angefangen zu schreiben. Ich glaube, dass ich in dieser Zeit etwas hinzugelernt habe. Man lernt aus seinen Fehlern und mit dem Alter. Zudem war das Buch aus der Perspektive eines heranwachsenden Jungen geschrieben und deshalb liebenswürdiger. Beim Das Spiel des Engels war ich mutiger, und so ist dabei die ruchlose Schwester von Der Schatten des Windes herausgekommen. Es hat mehr von Charles Dickens: Es ist eine Hommage an die Schriftsteller des 19. Jahrhunderts, die die Literatur auf fieberhafte Weise lebten.
Als ich zum ersten Mal Geld für etwas von mir Geschriebenes erhielt, war ich acht Jahre alt und dachte, mit 13 bin ich berühmt. Ich gründete mit einigen Freunden an der Schule einen Verlag. Einer kümmerte sich um die Gestaltung, ein anderer machte die Kopien, und ich schrieb. Es waren Horrorgeschichten mit Außerirdischen und Vampiren. Mit dem Geld, das wir einnahmen, kauften wir uns Süßigkeiten. Seitdem habe ich nicht aufgehört zu schreiben.
Ich tu gerne einmal nichts, aber irgendetwas mache ich immer. Ich höre gern Musik, lese, gehe ins Kino, reise und lerne. Ich lerne sehr schnell. Viel wichtiger als der Erfolg meiner Bücher ist für mich, dass ich seit langer Zeit zum ersten Mal mit mir selbst zufrieden bin. Was ist für mich das Glück? Darauf antworte ich immer das Gleiche: geistige Zufriedenheit.
Carlos Ruiz Zafón wurde 1964 in Barcelona geboren, wuchs im Schatten von Gaudís Kathedrale Sagrada Família auf und besuchte die gotische Jesuitenschule von Sarría. Deren wuchernde Architektur regte schon den 10-Jährigen zu Schauergeschichten an und inspiriert ihn bis heute zu seinen kunstvoll konstruierten Romanhandlungen. Seine berufliche Laufbahn begann er als Texter, bevor es ihn 1994 nach Los Angeles zog, wo er zehn Jahre als Drehbuchautor und Journalist arbeitete. Für sein Erstlingswerk Der Fürst des Nebels erhielt Ruiz Zafón 1993 den Edebé-Preis für Jugendliteratur. Sein Roman Der Schatten des Windes von 2001 wurde zum größten Bucherfolg Spaniens und begeisterte, in mehr als 30 Sprachen übersetzt, Leser in aller Welt.

